Projekt FReD im Dorf unter den Top 5: Jetzt zählt jede Stimme beim Publikums-Voting!

Bezirk Hermagor -

Das Projekt „Bidirektionales Carsharing: FReD im Dorf – das Nachbarschaftsauto“ hat es geschafft, sich unter fast 400 eingereichten Projekten österreichweit einen Platz unter den Top 5 Projekten zu sichern. Damit steht das regionale Zukunftsprojekt nun vor der Chance, im Rahmen einer Auszeichnung des Bundesministeriums in Wien gewürdigt zu werden.

Das innovative Carsharing-Projekt aus dem Bezirk Hermagor gehört zu den fünf besten Projekten Österreichs – jetzt entscheidet die Bevölkerung mit ihrer Stimme
Nun kommt es auf die Unterstützung der Bevölkerung an: Mit jeder abgegebenen Stimme steigen die Chancen, dass FReD im Dorf beim Publikums-Voting ganz vorne landet! (Hier zur Abstimmung

Eine neue Form der Mobilität 

Mit dem Projekt FReD im Dorf wird untersucht, ob Zweit- und Drittautos in ländlichen Regionen durch gemeinschaftliches Carsharing ersetzt werden können. Die Idee dahinter ist einfach und zukunftsweisend: Nicht jeder Haushalt benötigt dauerhaft ein eigenes Fahrzeug – durch gemeinsames Nutzen eines Elektroautos könnten Kosten gespart, Ressourcen geschont und gleichzeitig neue Formen der Nachbarschaft entstehen. Im Bezirk Hermagor teilen sich dafür jeweils drei bis vier Haushalte innerhalb einer Wohnstraße für einen Zeitraum von zwei Monaten ein Elektroauto. Die Organisation der Nutzung übernehmen die Beteiligten dabei weitgehend selbstständig.

Ein Auto. Mehrere Haushalte. Eine neue Idee.

An insgesamt sechs Standorten soll das Projekt umgesetzt und dabei genau untersucht werden, wie Nachbarschafts-Carsharing im Alltag funktioniert. Im Mittelpunkt stehen sowohl technische Fragen rund um Buchung, Verfügbarkeit und Ladevorgänge als auch soziale Aspekte wie Kommunikation, Vertrauen und die gemeinsame Abstimmung innerhalb der Nachbarschaft. Zusätzlich wird ausgewertet, für welche Strecken und zu welchen Zeiten das Fahrzeug genutzt wird. Die teilnehmenden Haushalte stammen zwar aus derselben unmittelbaren Nachbarschaft, befinden sich jedoch in unterschiedlichen Lebenssituationen. Begleitet wird das Projekt von einem Forschungsteam, das die Erfahrungen und Abläufe beobachtend dokumentiert. Im zweiten Projektteil richtet sich der Fokus auf die Nutzung der Autobatterie als stationärer Energiespeicher durch bidirektionales Laden sowie die Verbindung mit Photovoltaik im Rahmen des Nachbarschafts-Carsharings.

Bis zum 23. Juli abstimmen!

Die drei vom Publikum am höchsten bewerteten Projekte erhalten zusätzliche Punkte, die anschließend zur Bewertung der Fachjury addiert werden. Aus beiden Ergebnissen ergibt sich schließlich das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting läuft noch bis Donnerstag, 23. Juli, bevor die Stimmen ausgewertet werden. Die Bekanntgabe des Endergebnisses erfolgt Ende September.

Jede Stimme zählt – jetzt kurz Zeit nehmen und online abstimmen!