Sabotageverdacht in Italien: Stillstand wichtiger Ölleitung sorgt für Treibstoff-Engpässe

Kärnten/ Tolmezzo -

In der Nähe der italienischen Gemeinde Tolmezzo ist es aufgrund einer mutmaßlichen Sabotage zu einem dreitägigen Ausfall einer Ölleitung gekommen, über die unter anderem Süddeutschland und Österreich versorgt werden. In einigen Regionen führte dies bereits zu spürbaren Treibstoffengpässen.

Kürzlich wurde an der Grenze zu Kärnten ein Strommast beschädigt, welcher die Transalpine Ölleitung versorgt

Kürzlich wurde in der Nähe der italienischen Gemeinde Tolmezzo ein Strommast der Transalpinen Ölleitung beschädigt. Nach Berichten von 5 Minuten steht dabei der Verdacht einer möglichen Sabotage im Raum. Demnach soll der Mast offenbar angesägt worden sein. Während der anschließenden Reparaturarbeiten musste die Leitung vorübergehend abgeschaltet werden. Berichten zufolge floss in diesem Zeitraum rund drei Tage lang kein Öl durch die Pipeline.

Treibstoff-Engpässe

Während das zuständige Ministerium betont, dass die Energieversorgung in Österreich während dieser Tage jederzeit gesichert gewesen sei, zeigte sich die Lage in Teilen Tschechiens sowie in Süddeutschland zeitweise angespannt. Laut einem Bericht der „Welt“ kam es in Baden-Württemberg und Bayern vereinzelt sogar zu Treibstoffengpässen. Mittlerweile sind die Reparaturarbeiten an der betroffenen Leitung abgeschlossen. Die Ermittlungen der Anti-Mafia-Direktion in Triest (DDA) laufen jedoch weiterhin auf Hochtouren.