Fünfter Badetoter: Vermisster Mann (23) aus Faaker See geborgen

Drobollach/ Faaker See -

Die Badesaison steht erst in den Startlöchern – in Kärnten hat es bis dato bereits fünf tödliche Badeunfälle gegeben. Gestern wurde ein 23-jähriger Mann im Faaker See tot geborgen. Sein Vater hatte den jungen Mann bereits am Montagabend, dem 25. Mai 2026, als vermisst gemeldet, nachdem er ihn seit rund 24 Stunden nicht mehr erreichen konnte. Auch an der Wohnadresse in Villach war der 23-Jährige nicht auffindbar. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen ein.

Der 23-jährige Villacher konnte gestern nur mehr tot geborgen werden

Spur führt nach Drobollach

Im Zuge der Ermittlungen führten Hinweise schließlich zu einem Strandbad in Drobollach am Faaker See. Dort teilte der Bademeister mit, bereits am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, Kleidungsstücke sowie ein Mobiltelefon auf der Liegewiese gefunden zu haben. Da es sich laut seinen Angaben häufig um vergessene Gegenstände von Badegästen handelt, wurde der Fund zunächst nicht als ungewöhnlich eingestuft und die Gegenstände verwahrt. In weiterer Folge konnten die Gegenstände von den Angehörigen jedoch eindeutig dem Vermissten zugeordnet werden.

Große Suchaktion eingeleitet

Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion im Wasser gestartet. Im Einsatz standen die Wasserrettung, Taucher der Feuerwehr Klagenfurt sowie der Polizeihubschrauber mit FLIR-Wärmebildtechnik. Kurz nach 19.00 Uhr wurde der 23-Jährige schließlich im Bereich des Steges des Strandbades in einer Tiefe von rund vier Metern im Faaker See tot aufgefunden und geborgen. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat eine Obduktion zur Klärung der genauen Todesursache angeordnet.