Wärmebildkamera ortete Vermissten im Grenzgebiet
Gegen 2.52 Uhr gelang schließlich der entscheidende Durchbruch: Mithilfe der Wärmebildtechnik des Polizeihubschraubers „Libelle FLIR“ konnte eine regungslose Person knapp jenseits der Staatsgrenze auf italienischem Gebiet in einem Bachbett lokalisiert werden. Drei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe Hermagor machten sich daraufhin sofort zu Fuß auf den Weg zur Unfallstelle. Der schwierige Zustieg führte teilweise durch sehr ausgesetztes Gelände. Gleichzeitig wurden die italienischen Einsatzkräfte verständigt, die den Notarzthubschrauber „Eli Friuli“ alarmierten.
Stark unterkühlter Wanderer gerettet
Gegen 4.30 Uhr konnte der Vermisste schließlich aufgefunden werden. Der Mann saß stark unterkühlt in einem Bachbett. Nach eigenen Angaben war er vom Weg auf den Poludnig abgekommen und über eine steile Rinne abgestürzt. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Maßnahmen zum Wärmeerhalt ein, bevor der Wanderer vom Notarzthubschrauber weiter medizinisch versorgt und anschließend in das Krankenhaus nach Tarvis eingeliefert wurde.
Gelebte Zusammenarbeit der österreichischen und italienischen Einsatzkräfte
Besonders hervorzuheben ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit der österreichischen und italienischen Einsatzkräfte. Durch das rasche und koordinierte Handeln aller Beteiligten konnte der verunglückte Wanderer trotz der schwierigen Bedingungen rechtzeitig gefunden und gerettet werden.









































