Petition für den Erhalt des Bezirksgerichts Hermagor
Nationalratsabgeordneter Gabriel Obernosterer (ÖVP) nahm zu den ursprünglichen Reformplänen Stellung. Demnach war im ersten Entwurf vorgesehen, das Bezirksgericht Hermagor zu schließen und durch jenes in Villach zu ersetzen. „120 km bis zum nächsten Gericht nach Villach“, verdeutlicht Obernosterer in seiner Rede die Entfernung von seinem Wohnort bis zum geplanten neuen Gerichtsstandort. Eine solche Lösung hätte seiner Ansicht nach die Bürgernähe deutlich erschwert und für viele Menschen lange Anfahrtswege sowie erhebliche Nachteile bedeutet.
Einsatz zeigt Wirkung
Um den Erhalt des Bezirksgerichts Hermagor zu sichern, brachte Obernosterer zudem eine Petition im Parlament ein und setzte sich nachdrücklich für den Fortbestand des Standortes ein. Die Klarstellung von Justizministerin Anna Sporrer sei für ihn ein wichtiges Zeichen für den ländlichen Raum. „Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass Reformen nicht zulasten der Bürgernähe gehen dürfen. Der Einsatz hat sich gelohnt“, betont Obernosterer. Abschließend bedankte er sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Petition. Das Ergebnis sei für ihn ein Beleg dafür, dass sich konsequentes Engagement auszahle. Wenn Kärnten geschlossen auftrete und die Anliegen der Regionen mit Nachdruck vertrete, könne viel erreicht werden, so Obernosterer.









































