Waldbrand im Gemeindegebiet Nötsch: Vermutlich durch Blitzschlag ausgelöst

Gemeinde Nötsch im Gailtal -

Ein Waldbrand in steilem und schwer zugänglichem Gelände hat am Dienstagnachmittag, dem 7. Juli 2026 die Einsatzkräfte im Gemeindegebiet von Nötsch im Gailtal gefordert. Mehrere Feuerwehren sowie der Polizeihubschrauber standen im Einsatz, um die Flammen in dem abgelegenen Waldgebiet zu bekämpfen.

Der Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten im schwer zugänglichen Waldgebiet mit mehreren Wasserabwürfen aus der Luft

Nach ersten Erkenntnissen dürfte sich der Brand vermutlich infolge eines Blitzschlags, der sich in den vergangenen Tagen ereignet hatte, selbst entzündet haben.

Rund 40 Quadratmeter Waldboden in Flammen

Gegen 14:00 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Arnoldstein über einen Waldbrand in einem Waldstück im Bereich Alplgraben beziehungsweise am Breiten Kopf in der Gemeinde Nötsch im Gailtal informiert. Aufgrund des schwierigen Geländes musste die Zufahrt zum Brandherd jedoch abgebrochen werden. Um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, führte der Polizeihubschrauber „Libelle“ gegen 15:00 Uhr einen Erkundungsflug durch. Dabei stellte sich heraus, dass eine rund 40 Quadratmeter große Fläche des Waldbodens in Brand geraten war.

40 Feuerwehrleute im Einsatz

An den Löscharbeiten beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren Nötsch, Arnoldstein, Kreuth, die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen sowie die Freiwillige Feuerwehr Feistritz an der Gail. Insgesamt standen rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte vom Polizeihubschrauber „Libelle“, der mehrere tausend Liter Wasser über dem Brandgebiet abwarf. Dank des koordinierten Zusammenspiels der Einsatzkräfte konnte der Waldbrand schließlich erfolgreich gelöscht werden.

Der Brand hatte sich auf eine Fläche von rund 40 Quadratmetern Waldboden ausgebreitet (c) Facebook: FF Bad Bleiberg