Betrug mit vermeintlichen Anlagetipps: 51- jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor verliert mehrere Hunderttausend Euro

Hermagor -

Ein 51-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor ist Opfer eines schweren Anlagebetrugs geworden. Wie die Polizei Kärnten berichtet, nahmen bislang unbekannte Täter bereits im März 2026 über eine Social-Media-Plattform Kontakt mit dem Mann auf.


Im weiteren Verlauf wurde er dazu verleitet, mehreren Messenger-Gruppen beizutreten, in denen angebliche Expertinnen und Experten regelmäßig Investitionstipps veröffentlichten. Durch die professionell wirkenden Empfehlungen und Versprechungen hoher Gewinne gewann die Betrugsmasche zunehmend an Glaubwürdigkeit.

Scheinbare Gewinne sollten Vertrauen schaffen

Über eine eigens dafür genutzte App sowie eine entsprechende Website tätigte der Mann schließlich mehrere Überweisungen und „investierte“ insgesamt einen Betrag von mehreren Hunderttausend Euro. Um das Vertrauen des Opfers weiter zu stärken und es zu weiteren Einzahlungen zu bewegen, führten die Täter sogar Auszahlungen auf dessen Konto durch. Diese scheinbaren Gewinne sollten den Eindruck eines seriösen Investments erwecken.Erst später stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit an.