Plöckenpass wieder offen: Grenzverbindung nach fast drei Jahren Sperre feierlich freigegeben

Plöckenpass -

Nach beinahe drei Jahren mit wiederholten Sperren ist der Plöckenpass seit heute wieder offiziell befahrbar. Bei bestem Wetter wurde die Verkehrsfreigabe am Freitag, dem 22. Mai 2026, gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Italien und Kärnten gefeiert.


Vertreter:innen der Gemeinden Paluzza und Kötschach-Mauthen bezeichneten die Wiedereröffnung als starkes Zeichen für das Zusammenwachsen der Grenzregion. Bürgermeister Luca Scrignaro und Vizebürgermeisterin Christina Patterer-Burgstaller dankten allen Helfer:innen, Planer:innen und ausführenden Firmen, die an der Wiederherstellung der wichtigen Verbindung mitgewirkt haben.

Hupkonzert der freudigen Plöckenpass Durchreisenden
Für viele Menschen beiderseits der Grenze sei der Plöckenpass weit mehr als nur eine Straße – er verbinde Lebensräume, Familien, Wirtschaft und Kultur.

Verbindung von Menschen, Wirtschaft und Kultur

Für viele Menschen beiderseits der Grenze sei der Plöckenpass weit mehr als nur eine Straße – er verbinde Lebensräume, Familien, Wirtschaft und Kultur. Auch zahlreiche Bürger:innen nahmen an der Feier teil und machten deutlich, welchen Stellenwert die Passstraße für den Alltag und die regionale Entwicklung besitzt.

Arbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen

Der zuständige ANAS-Ingenieur Ettore de la Grennelais erklärte, dass die Arbeiten entlang der SS52bis weiterhin laufen. Obwohl der Verkehr nun wieder möglich sei, werde noch mehrere Wochen an der endgültigen Fertigstellung gearbeitet.

Langfristige Lösung bleibt das Ziel

Die Landesräte Cristina Amirante und Martin Gruber hoben die gute Zusammenarbeit zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien hervor. Gruber bedankte sich ausdrücklich für die umfangreichen Investitionen und den technischen Einsatz der italienischen Seite. Gleichzeitig betonten beide Politiker:innen, dass die heutige Öffnung zwar ein bedeutender Schritt sei, langfristig jedoch eine dauerhafte und wintersichere Lösung notwendig bleibe. Dafür brauche es zusätzliche Unterstützung aus Wien und Rom.

Cristina Amirante und Martin Gruber bedankten sich für die gute Zusammenarbeit
Bürgermeister Luca Scrignaro und Vizebürgermeisterin Christina Patterer-Burgstaller dankten allen Helfer:innen, Planer:innen und ausführenden Firmen, die an der Wiederherstellung der wichtigen Verbindung mitgewirkt haben
Den Segen überbrachte Don Darcisio Puntel
Der zuständige ANAS-Ingenieur Ettore de la Grennelais

Segen und symbolische Wiedereröffnung

Einen besonders feierlichen Abschluss fand die Zeremonie mit dem Segen von Don Darcisio Puntel für Arbeiter:innen, Einsatzkräfte und alle Verantwortlichen. Unter dem Klang hupender Motorräder und Autos wurde der Plöckenpass schließlich offiziell wieder dem Verkehr übergeben.

Zahlreiche Gäste:

Als weitere Gäste konnten unter anderem LAbg. Klubobmann Luca Burgstaller, der Lesachtaler Bürgermeister Bernhard Knotz, Vizebgm. Christoph Zebedin, GV Georg Zankl,  GV Robert Anether sowie GR Christian Kogler und GR Jakob Thurner, Baumeister Friedl Seiwald, WKO Hermagor Christian Wastian, von der Osttirol Werbung Franz Theurl und Plöckenpass Impulsgeber Ingo Ortner begrüßt werden. Aus dem benachbarten Italien nahmen unter anderem Friauls Vizepräsident Stefano Mazzolini, Confindustria-Vertreter Nicola Cesiutti sowie der Vorsitzende des Gemeindeverbandes der 28 Gemeinden der Carnia, Bürgermeister Ermes De Crignis, an der Feier teil. Zahlreiche weitere interessierte Bürger aus der Region, Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung rundeten die grenzüberschreitende Festveranstaltung ab.

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