KABEG-Aufsichtsrat gibt grünes Licht für AUVA-Kooperation

Klinikum Klagenfurt -

Nach dem Beschluss im Verwaltungsrat der AUVA hat kürzlich der Aufsichtsrat der KABEG die noch formal erforderliche Zustimmung für die Umsetzung der optimierten Variante des Trauma-Orthopädiezentrums am Gelände des Klinikum Klagenfurt erteilt.

Mit der Umsetzung des Trauma-Orthopädieprojekts (TOZK) am Klinikum Klagenfurt wird die Zusammenarbeit zwischen AUVA und KABEG weiter vertieft und die Patientenversorgung künftig an einem Standort optimiert

Projekt neu ausgerichtet

Die AUVA hatte aufgrund der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine nochmalige Evaluation des Kooperationsprojektes des Trauma-Orthopädiezentrums (TOZK) geführt. Nach intensiven Gesprächen wurde das ursprüngliche Konzept weiterentwickelt und sieht eine noch engere Kooperation vor, um noch mehr Synergien und damit die Wirtschaftlichkeit zu heben. „Wir freuen uns, dass wir im Sinne einer bestmöglichen Patientenversorgung die Kooperation nun umsetzen und ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die intensiven und konstruktiven Gespräche“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Leo Murer.  

Kernpunkte bleiben erhalten, noch mehr Synergien

Die Kernpunkte – nämlich die traumatologische Patientenversorgung an einem Ort zu konzentrieren – werden weiterhin umgesetzt. Die AUVA übernimmt im ehemaligen Gebäude der Chirurgie Ost die ambulante, tagesklinische und stationäre unfallchirurgische und orthopädische Versorgung. Die KABEG übernimmt die komplette intensivmedizinische Versorgung und die Behandlung von Polytraumen. Somit greift die AUVA auf die bestehende Infrastruktur der KABEG zurück und wird diese nicht, wie zuvor geplant, selbst errichten. Die beschlossene Zusatzvereinbarung ist somit eine Win-Win-Situation mit noch mehr Synergien, verbessert vor allem aber die Patientenversorgung“, so der stellvertretende AR-Vorsitzende Mag. Markus Malle.

Ausbau der Alterstraumatologie

Zudem wird die AUVA im neuen Gebäude weiters 32 Betten für Alterstraumatologie errichten, die von der KABEG betrieben und finanziert werden. Das Alterstraumazentrum kann somit früher als geplant realisiert werden.