Zehn Nutztierrisse gemeldet
Bei jedem einzelnen Wolfsabschuss wurde die Einhaltung der Kärntner Risikowolfsverordnung sowie des Kärntner Alm- und Weideschutzgesetzes genauestens überprüft, heißt es. Bei den entnommenen Schadwölfen gingen den Abschüssen unmittelbare Angriffe der Wölfe auf Nutztiere voraus. „Mit dem Beginn der Almsaison nehmen leider auch die Konfliktsituationen zwischen Almwirtschaft und Wolf wieder zu. Das Alm- und Weideschutzgesetz ist unsere Antwort darauf“, betont Jagdreferent LHStv. Martin Gruber. „Bisher wurden uns heuer zehn Nutztierrisse gemeldet. Dass es noch nicht mehr sind, ist auch dem raschen Einschreiten der Jäger zu verdanken“, so Gruber weiter. Durch die Kombination von Risikowolfsverordnung und Alm- und Weideschutzgesetz ist es in Kärnten zwischen 2022 und 2025 gelungen, die Nutztierrisse durch Wölfe mehr als zu halbieren.
Wolfschwerpunkt in Oberkärnten
Insgesamt konzentriert sich das Wolfsgeschehen in Kärnten weiterhin auf den Oberkärntner Raum. Auch im ersten Quartal wurden am meisten Wolfssichtungen und Entnahmen aus diesen Bezirken gemeldet. In Summe wurden in Kärnten somit im Jahr 2026 bisher 12 Wölfe verordnungs- und gesetzeskonform entnommen. Seit Inkrafttreten der ersten Wolfsverordnung mussten in Kärnten über 800 Mal Risikowölfe aus Siedlungsgebieten vergrämt werden, insgesamt gab es seither 261 Entnahmemöglichkeiten und 42 Wolfsabschüsse.









































