Immer die richtige Rezeptur

Kötschach-Mauthen -

Seit Anfang dieses Jahres steht Philipp Berger der Fußballsektion des OSK Kötschach-Mauthen vor. Sein Herz schlägt für den Sport mit dem runden Leder und er möchte für die OSK-Familie die richtige Klubrezeptur finden. Zudem hat Nachwuchsarbeit Vorrang. Der zweifache Familienvater ist ambitionierter Braumeister und Familienmensch.

Für Philipp Berger (3. R. 2. v. l.) war der Aufstieg in die Unterliga West ein richtiges OSK-Highlight

Beim Obergailtaler Sportklub Kötschach-Mauthen hat Philipp Berger vergangenen Jänner die Funktion des Sektionsleiters Fußball übernommen. Sein Ziel ist es, das bisher so hervorragend gelebte OSK-Familienklima weiterzuleben und immer im Sinne der Mitglieder zu handeln. „Dabei wird ein zentraler Fokus weiterhin auf die sportliche Förderung der Kinder und Jugendlichen in unserer Region gerichtet sein“, sagt Berger, der vor wenigen Tagen zum zweiten Mal Vater geworden ist. „Nun braucht es aber die richtige Rezeptur, um die perfekten Zeitfenster für Familie, Beruf und Sektion zu finden“, sagt der Fan der deutschen Rockband Böhse Onkelz. Doch wie man den OSK kennt, wird dieses Problem im Team gemeinsam mit Trainer Hans Peter Wibmer sicher gelöst werden.

Beruflich steht der Gerstensaft im Fokus

Der Unterligaplan von Timeus und Bernd

Sicher deshalb, weil der OSK in der Vergangenheit immer wieder die richtige Teamlösung gefunden hat. So auch zum Beispiel vor zehn Jahren, beim Unterligaaufstieg. Als Trainer Ivan Timeus und SL Bernd Zerza mit allen Kickern die perfekte Zusammenstellung fanden. „Mein Highlight als aktiver Kicker“, blickt der 34-jährige Neo-SL zurück. „Ich bin sehr glücklich, dass Philipp die Wahl angenommen hat. Er ist verlässlich, pflichtbewusst, ruhig und besonnen, hat aber auch den nötigen Humor, der im Vereinsleben notwendig ist“, sagt der amtierende OSK-Obmann Christian Webhofer.

Philipp liebt Pizza und hat sogar seine eigene Italo-Eigenkreation

Vom Interesse zum Handwerk

Lauter Eigenschaften, die Philipp auch in seinem Beruf täglich unter Beweis stellt. Nach einem Ferialpraktikum bei der heimatlichen Craft-Biermanufaktur Loncium entdeckte er seine Leidenschaft für das Brauhandwerk und entschied sich für eine Ausbildung zum Bierbrauer. In weiterer Folge absolvierte er die Braumeister-Ausbildung an der renommierten Doemens Akademie in München. Heute arbeitet der Kötschacher als Bierbrauer und bringt dabei sein Fachwissen, seine Kreativität und sein Engagement in die Entwicklung neuer Bierkreationen ein. „Ein Job, der mir, wie auch die Sektionsleitertätigkeit, sehr viel Freude macht. Aber dass wir jetzt Vatertag, gemeinsam mit Lebensgefährtin Elena Fian, Tochter Liara und unserem wenige Tage alten Sohn in unserem Kötschacher Eigenheim gesund feiern dürfen, ist für mich Glück und Zufriedenheit pur“, strahlt Hobbytennisspieler Berger mit der Sonne um die Wette.

Opa Georg, Oma Renate, Jungvater Philipp, Tochter Liara und die zweifache Mutter Elena Fian (v. l.) freuen sich auf die Zeit mit ihrem Jüngsten im Hause Berger