Leichenfund nahe Tarvis – Neue Details zum tragischen Vorfall

Tarvis -

Schockfund in der vergangenen Woche bei Tarvis: Wanderer entdeckten zwei stark verweste Leichen in einem Bachbett unterhalb des Mangart-Hangs. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei slowenische Staatsbürger. Nun wurden weitere Details zu dem Vorfall bekannt, wie 5 Minuten berichtet.

Neue Details zum tragischen Fund bekannt

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Nach dem Fund der beiden Leichen geht die Polizei derzeit von einem Unglücksfall aus. Die beiden Leichen wurden dabei in etwa 900 Metern Höhe auf einer felsigen Klippe gefunden. Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden, wie seitens der italienischen Behörden mitgeteilt wird. Die beiden Opfer wurden am Montag, dem 29. Juni 2026, von einem Spaziergänger in einem Bachbett entdeckt. Es handelt sich um eine 49-jährige Frau und ihren Sohn. Die Identität der Frau konnte anhand eines aufgefundenen Ausweises festgestellt werden. Die Leichen lagen rund 50 Meter voneinander entfernt, informiert 5 Minuten.

Neue Hinweise zum Todeszeitpunkt

Nun sind weitere Informationen zum Fall bekannt geworden. Ein im Fahrzeug der 49-jährigen Frau gefundener Parkschein liefert neue Hinweise zum möglichen Zeitpunkt des Unglücks. Aufgrund der stark verwesten Körper war zunächst von einem Todeszeitpunkt Anfang Juni ausgegangen worden, das Ticket weist jedoch den 23. Juni als Ankunftstag aus. Aktuell wird vermutet, dass es an diesem Tag im Zuge starker Gewitter zu dem Unglück gekommen sein könnte. Die hochsommerlichen Temperaturen am darauffolgenden Tag sollen anschließend den Verwesungsprozess beschleunigt haben, heißt es weiter.