Hüfthoch im Schnee
Gegen 6 Uhr morgens, auf rund 2.600 Metern Seehöhe, kamen die drei vom Steig ab. Vermutlich führte der fehlende Handyempfang dazu, dass die Offline-Karte nicht mehr genutzt werden konnte. In der Folge gerieten sie zunehmend in steiler werdendes Gelände. Gegen 6:45 Uhr entschlossen sie sich zur Umkehr, setzten diese jedoch wenig später aufgrund des teilweise hüfthohen Schnees nicht mehr fort. Schließlich setzten sie einen Notruf ab.
Rettung aus dem Nebel
Aufgrund des dichten Nebels war eine Hubschrauberbergung zunächst ausgeschlossen. Daraufhin wurden ein Alpinpolizist sowie ein Mitglied der Bergrettung der Ortsstelle Kals am Großglockner mit dem Polizeihubschrauber in den Bereich der Viehböden geflogen. Von dort setzten sie ihren Weg zu Fuß fort. Gegen 9:40 Uhr konnten die drei Männer schließlich aufgefunden und zum Polizeihubschrauber gebracht werden. Die teilweise durchnässten und erschöpften Alpinisten wurden anschließend ins Tal geflogen, wie die Polizei mitteilte.








































