PV-Anlage als Vorzeigeprojekt
„Die Energiewende passiert vor Ort, direkt in unseren Gemeinden. Dort, wo Sonnenstrom erzeugt und auch verbraucht wird, entsteht echte regionale Wertschöpfung. Die neue PV-Anlage auf dem Dach des Gemeinschaftshauses in St. Georgen ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie nachhaltige Energieversorgung im Alltag funktionieren kann“, betont Energielandesrat Sebastian Schuschnig, der sich vor kurzem gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Altersberger und Gemeinderat Günther Wende vor Ort ein Bild von dem Projekt machen konnte.
Energie aus Sonnenstrom
Mit einer Leistung von rund 20 Kilowattpeak versorgt die neu installierte PV-Anlage das Gemeinschaftshaus künftig mit regional erzeugtem Sonnenstrom. Gleichzeitig wird damit auch die Luftwärmepumpe betrieben, wodurch die nachhaltige Wärmeversorgung des Gebäudes unterstützt wird. Überschüssige Energie wird in einem lokalen Speicher zwischengespeichert und bei Bedarf genutzt. Durch die Eigenstromerzeugung kann der Stromverbrauch des Gebäudes deutlich reduziert werden.
Vom Schulgebäude zum Gemeinschaftszentrum
Das Gemeinschaftshaus in St. Georgen wurde erst im Oktober des vergangenen Jahres eröffnet. Das ehemalige Volksschulgebäude wurde in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert und zu einem multifunktionalen Zentrum für die Dorfgemeinschaft weiterentwickelt. Heute vereint das Gebäude zahlreiche Nutzungen unter einem Dach: Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen ist in den ehemaligen Turnsaal eingezogen, die Gailtaler Trachtenkapelle verfügt über neue Vereins-, Probe- und Sozialräume im Erdgeschoss und im Dachgeschoss wurde eine Sozialwohnung geschaffen. Darüber hinaus ist auch eine Physiotherapiepraxis im Gebäude untergebracht.








































