Erster Platz bei den juniorSkills geht nach Kötschach-Mauthen!

Kötschach-Mauthen -

Bei den diesjährigen juniorSkills der Fleischer:innen standen handwerkliches Können und Präzision im Mittelpunkt. Die Teilnehmer:innen stellten sich dabei anspruchsvollen Aufgaben, die von der fachgerechten Verarbeitung von Fleisch über die Herstellung von Wurstspezialitäten bis hin zur ansprechenden Präsentation der Endprodukte reichten. Am Ende konnte sich Selina Kofler (Lehrbetrieb Christoph Kastner) mit einer überzeugenden Leistung durchsetzen und den Sieg für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch!

Die Siegerinnen und Sieger der juniorSkills der Fleischer:innen:Alexander Wosatka, Selina Kofler und Anna Maria Katschnig

Bewertet wurden die Leistungen von einer Fachjury nach klar definierten Kriterien. Neben der handwerklichen Ausführung und der Einhaltung strenger Hygienestandards spielte auch die Qualität und Genauigkeit der Endprodukte eine entscheidende Rolle.

Konzentration und Präzision im Fokus

Die Lehrlinge mussten sich im Rahmen des Wettbewerbs einer Reihe herausfordernder Stationen stellen. Gefordert waren dabei nicht nur fachliches Können, sondern auch Konzentration, sauberes Arbeiten sowie ein sicherer Umgang mit dem Messer. Die Aufgaben reichten vom fachgerechten Zerlegen der Ausgangsprodukte über die Herstellung verschiedener Wurstwaren bis hin zur optisch ansprechenden Präsentation der fertigen Erzeugnisse.

Starke Platzierungen

Den ersten Platz sicherte sich Selina Kofler, die ihre Ausbildung im Betrieb von Christoph Kastner (Kötschach-Mauthen) absolviert. Auf den weiteren Rängen folgten Alexander Wosatka vom Betrieb Rudolf Frierss & Söhne Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH in Villach sowie Anna Maria Katschnig, ebenfalls aus dem Lehrbetrieb Christoph Kastner in Kötschach-Mauthen.

Lehrlingsausbildung überzeugt auf ganzer Linie

Landesinnungsmeister Raimund Plautz betonte die hohe Qualität der gezeigten Leistungen. Der Wettbewerb sei ein wichtiger Gradmesser für die Ausbildung im Fleischerhandwerk. Neben Fachwissen seien insbesondere Sorgfalt, Genauigkeit und Verlässlichkeit entscheidend für gute Ergebnisse.

Auch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig hob die Bedeutung des Nachwuchses hervor. Die Lehrlinge seien unverzichtbar für die heimische Wirtschaft und stärkten durch ihre Arbeit die regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig verwies er auf die Herausforderungen der Branche, insbesondere durch zunehmenden Wettbewerb.

Bildungslandesrat Peter Reichmann unterstrich das hohe Niveau der Lehrlingsausbildung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten nicht nur handwerkliches Können, sondern auch Verantwortungsbewusstsein für Qualität und Regionalität gezeigt. Sein Dank galt den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen, die wesentlich zur Entwicklung der Fachkräfte beitragen.