Mehr Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit
Wie aus der Jahresbilanz 2025 der Statistik Austria hervorgeht, ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden infolge überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 waren mehr als 16 Prozent der Unfälle mit Verletzten auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen, im Vergleich dazu lag der Anteil im Jahr 2024 noch bei 14 Prozent. Bei rund einem Drittel der Unfälle mit tödlichem Ausgang war überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursache.
Zu schnell fahren wird teurer
Aktuell gelten in den Bundesländern unterschiedliche Strafbeträge bei Geschwindigkeitsübertretungen. Das soll sich im kommenden Jahr ändern: Künftig sollen die Strafen österreichweit einheitlich geregelt werden. Dabei ist vorgesehen, jeweils das höchste bestehende Landesniveau als Grundlage zu übernehmen. Die geplanten einheitlichen Strafen bei Geschwindigkeitsübertretungen sollen demnach wie folgt aussehen:
Übertretungen im Ortsgebiet (50 km/h):
bis 10 km/h zu schnell: 60 Euro
10 bis 15 km/h zu schnell: 80 Euro
15 bis 20 km/h zu schnell: 105 Euro
Übertretungen auf Freilandstraßen (100 km/h):
bis 10 km/h zu schnell: 50 Euro
10 bis 20 km/h zu schnell: 80 Euro
20 bis 25 km/h zu schnell: 95 Euro
25 bis 30 km/h zu schnell: 120 Euro
Höhere Strafen bei Verkehrsverstößen
Ab dem kommenden Jahr sollen auch weitere Verkehrsübertretungen österreichweit einheitlich teurer werden. So soll das Falschparken künftig mit 60 Euro geahndet werden. Wer Fußgängerinnen und Fußgängern den Vorrang am Schutzweg nicht gewährt, soll 85 Euro bezahlen. Die unrechtmäßige Benützung eines Radfahrstreifens mit einem Fahrzeug, das kein Fahrrad ist, soll 80 Euro kosten. Für das Missachten eines „Einfahrt verboten“-Schildes ist eine Strafe von 110 Euro vorgesehen.








































