ÖAMTC erinnert an frühere Spritpreisbremse
Der ÖAMTC verweist auf die Situation im April, als die Spritpreise bereits auf einem ähnlich hohen Niveau lagen. Damals griff die sogenannte Spritpreisbremse und sorgte für eine Entlastung von rund zehn Cent pro Liter. Diese setzte sich aus zwei Maßnahmen zusammen: Einer Senkung der Mineralölsteuer um fünf Cent pro Liter sowie einer Begrenzung der Margen um weitere fünf Cent. Aus Sicht des ÖAMTC zeigt dieser Vergleich, dass die derzeitige Entlastung deutlich zu gering ausfällt.
Sinkende Ölpreise kommen kaum bei Autofahrern an
Der Mobilitätsclub kritisiert außerdem die Entwicklung der vergangenen Wochen bei den internationalen Ölpreisen. Zwar würden fallende Rohölpreise – etwa durch Hoffnungen auf Friedensverhandlungen – häufig nur verzögert oder kaum an den Tankstellen weitergegeben. Steigende Preise würden hingegen deutlich schneller sichtbar. Nach Einschätzung des ÖAMTC zeigt sich damit erneut ein bekanntes Muster: Während Preissteigerungen rasch bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen, wirken sich günstigere Entwicklungen am Ölmarkt deutlich weniger stark auf die Zapfsäulenpreise aus.
Österreich im EU-Vergleich mit geringeren Preisrückgängen
Zusätzlich weist der ÖAMTC darauf hin, dass die Spritpreise in Österreich im Juni weniger stark gesunken seien als in vielen anderen EU-Staaten. Für den Mobilitätsclub ist dies ein Hinweis darauf, dass die in Österreich angewandte Koppelung der Spritpreise an internationale Notierungen allein nicht sicherstellt, dass sinkende Ölpreise tatsächlich weitergegeben werden.









































