Waldbrand auf der Reisacher Sausengalm – Acht Stunden im Einsatz gegen die Flammen

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Sausengalm bei Reisach/ Marktgemeinde Kirchbach -

Am Mittwoch, dem 9. September 2026, wurde im nördlichen Bereich der Reisacher Sausengalm ein beginnender Waldbrand entdeckt. Aufgrund des extrem steilen Geländes waren Löscharbeiten vom Boden aus nicht möglich. Insgesamt waren elf Flüge notwendig, um das Feuer zu bekämpfen.

Am Mittwoch, dem 9. September, wurden die Einsatzkräfte zu einem beginnenden Waldbrand auf der Sausengalm bei Reisach (Marktgemeinde Kirchbach) alarmiert

Eine aufmerksame Person meldete den beginnenden Waldbrand im Bereich unterhalb der Jochalm, westlich der Möselalm. Aufgrund des äußerst steilen und schwer zugänglichen Geländes waren Löscharbeiten vom Boden aus nicht möglich. Der Bezirksfeuerwehrkommandant (BFK) veranlasste daraufhin die Alarmierung des Polizeihubschraubers sowie des Flugdienstes der FF Spittal/Drau.

(c) FF Reisach

Einsatzkräfte zum Brandort geflogen

Insgesamt wurden im Zuge des Einsatzes elf Flüge durchgeführt. Dabei wurden zwei Flughelfer aus dem Bezirk Hermagor sowie ein Feuerwehrmann der FF Reisach zum Brandort geflogen. Ihre Aufgabe bestand unter anderem darin, die vom Brand betroffenen Bäume zu fällen und die bereits verbrannte Fläche abzulöschen, wie die Feuerwehr in einer Aussendung mitteilte.

Löschwasser aus Naturteich

Die FF Reisach übernahm die Versorgung des Polizeihubschraubers mit Löschwasser für das sogenannte Bambi Bucket. Das Wasser wurde mithilfe einer Tragkraftspritze aus einem Naturteich nördlich der Reisacher Jochalm entnommen.

Wasserentnahme aus dem Naturteich nördlich der Reisacher Jochalm (c) FF Reisach

Nach rund acht Stunden „Brand aus“

Die aufwendigen Löscharbeiten zogen sich über rund acht Stunden. Danach konnte schließlich „Brand aus“ gegeben und der Einsatz beendet werden, heißt es abschließend. Im Einsatz standen die FF Reisach mit einem TLFA 2000, die FF Spittal an der Drau mit einem MZF-Wald, der Flugdienst des Bezirks Hermagor sowie ein Polizeihubschrauber.