ÖBB bauen Angebot aus – Mehr Züge für Schüler und Pendler

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Kärnten -

Die ÖBB machen bei ihrer Angebotsoffensive in Kärnten weiterhin Tempo. Nach dem großen Fahrplanwechsel im Dezember 2025 samt Inbetriebnahme der Koralmbahn und den darauffolgenden Anpassungen im März 2026 folgt nun mit 14. September das nächste Maßnahmenbündel. Heuer richten sich die Verbesserungen vor allem an die Fahrgäste auf der Strecke zwischen Klagenfurt, Treibach/Althofen und Friesach.

ÖBB optimieren die Pendlerverbindungen entlang der S7 und planen weitere Verbesserungen für das Mölltal

Besonders die Schulstandorte rund um Treibach-Althofen profitieren davon, genauso wie die Pendler, die täglich zwischen Klagenfurt, Friesach und Villach unterwegs sind. Die ÖBB haben dafür einzelne Trassen gezielt verlängert, um in den frühen Morgenstunden dichtere Takte auf der S7 anbieten zu können.

Mehr Züge am Morgen

Konkret sieht das so aus: Der Zug 4292 wird künftig über Treibach/Althofen hinaus bis Friesach geführt – Abfahrt in Klagenfurt ist um 5:41 Uhr, Ankunft in Friesach um 6:24 Uhr. Auch der 4294 fährt ab 6:35 Uhr in Klagenfurt los und erreicht Friesach um 7:27 Uhr. Als dritte Verstärkung kommt der neue Zug 4297 dazu: Er startet um 7:37 Uhr in Friesach und bringt die Fahrgäste bereits um 8:25 Uhr nach Klagenfurt. Wer die genauen Zeiten checken möchte, findet sie wie gewohnt im ÖBB-Scotty. Die S7 entwickelt sich damit Schritt für Schritt zum Rückgrat des Nahverkehrs in Mittelkärnten. Sie ergänzt den Interregio und ist für viele Nutzerinnen und Nutzer zwischen Friesach, St. Veit und Klagenfurt längst nicht mehr wegzudenken. Mit den zusätzlichen Frühzügen werden nicht nur die Kapazitäten in den Stoßzeiten erhöht, sondern auch die Anschlüsse an das übrige S-Bahn-Netz stabilisiert.

Mehr Komfort für Pendler

Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig betont: „Diese Anpassungen bedeuten spürbare Verbesserungen für die Anbindung von Mittelkärnten an den Zentralraum. Das zeigt, dass wir Öffi-Verbindungen laufend evaluieren und entsprechend den Bedürfnissen vor Ort adaptieren. Wir wissen aber auch, dass es in Mittelkärnten noch weiteren Optimierungsbedarf gibt, und auch daran arbeiten wir konsequent.“ Reinhard Wallner, Regionalmanager der ÖBB-Personenverkehr AG, ergänzt: „Die Herbstanpassungen sind unter anderem das Ergebnis direkter Rückmeldungen unserer Fahrgäste. Gerade für Schüler und Berufspendler zählen verlässliche Zeiten und genug Platz. Mit dem neuen Angebot in der Früh schaffen wir hier spürbare Erleichterungen.“

Auch im Mölltal wird ausgebaut

Übrigens auch im Mölltal bleibt die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf einem sehr guten Niveau. Zwischen Spittal und Mallnitz verkehren aktuell mehr als 40 Züge täglich in beiden Richtungen. Dazu kommen über 20 Busse, die mit einem Umstieg in Obervellach die gesamte Region entlang der Strecke erschließen – insgesamt stehen für die Fahrgäste auf dieser Relation damit 68 Verbindungen für Hin- und Rückfahrt zur Verfügung. Seit dem Fahrplanwechsel 2026 gibt es zudem einen Stundentakt im Fernverkehr, der direkte Verbindungen in wichtige österreichische und europäische Zentren ermöglicht. Die weiteren Ausbauschritte laufen bereits. Die ÖBB arbeiten mit den Bestellern der Verkehrsleistungen an der nächsten Stufe der Angebotsoffensive, die schon 2019 gestartet wurde. Für die Fahrplanwechsel 2027 sind bereits konkrete Verbesserungen im Kärntner Schienennahverkehr in Planung.