„Achtung Schule“: Mit Plakataktion zu mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

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Kärnten -

Mit dem Schulstart beginnt für die Kleinsten wieder das Abenteuer Schulweg. Leider steigt damit auch die Unfallgefahr. Um die jüngsten Verkehrsteilnehmer auf dem Weg zur Schule zu schützen, appellieren die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) gemeinsam mit dem Verkehrsreferat des Landes Kärnten auch heuer wieder mit einer bundesweiten Plakataktion für mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gegenüber Kindern im Straßenverkehr.

800 „Achtung Schule, bitte langsamer“-Plakate an Kärntner Gemeinden verteilt

Mehr Sicherheit am Schulweg

„Die Sicherheit unserer Kinder hat höchste Priorität. Jeder Unfall auf dem Schulweg ist einer zu viel. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Fahrzeuglenker im Umfeld von Schulen besonders aufmerksam, langsam und rücksichtsvoll unterwegs sind. Diese Verantwortung gilt zum Schulstart ebenso wie an jedem anderen Schultag“, so der für Verkehrssicherheit zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig. Ein sicherer Schulweg erfordere die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer und insbesondere zu Schulbeginn solle das Bewusstsein für Gefahren im Schulumfeld gestärkt und zu mehr Rücksicht aufgerufen werden, betont Schuschnig.

„Achtung Schule, bitte langsamer!“: Zum Schulstart wird in Kärnten wieder für mehr Rücksicht im Straßenverkehr geworben (c) Büro LR Schuschnig/Varh

Achtung Schule – bitte langsamer!

Gerade in den ersten Wochen nach den Ferien sind Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet. Viele Schulanfängerinnen und Schulanfänger sind zum ersten Mal selbstständig unterwegs, andere Kinder müssen sich nach der Ferienpause wieder an den Schulweg gewöhnen. Um Fahrzeuglenker dazu zu bewegen, ihr Tempo rund um Schulen anzupassen, werden die Kärntner Gemeinden mit 800 Plakaten unterstützt, die im Rahmen der gemeinsamen Aktion von AUVA, KFV und Land Kärnten zur Verfügung stehen. Mit dem Slogan „Achtung Schule, bitte langsamer!“ wird damit dazu aufgerufen, im Schulbereich besonders aufmerksam zu fahren. 

Schulwegunfälle deutlich gestiegen

Alleine im Jahr 2025 wurden in Kärnten bei 48 Verkehrsunfällen insgesamt 54 Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg von bzw. zur Schule teils schwer verletzt. „Die Zahl der Schulwegunfälle ist damit gegenüber dem Vorjahr um mehr als 65 Prozent gestiegen“, mahnt DI Sabine Kaulich, Verkehrsexpertin des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und ergänzt: „Fahrzeuglenkende sollen sich daran erinnern, dass Kinder vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind. Vor allem im Bereich der Schule gilt: Langsamer fahren, Vorsicht walten lassen und für die Kinder mitdenken.“

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – rund um Schulen gilt deshalb: Tempo reduzieren und aufmerksam fahren (c) Büro LR Schuschnig/Varh