Die Ärztekammer hofft, dass dieses neue Projekt plangemäß umgesetzt wird:
“Das neue Unfallspital, wie es jetzt in etwas abgespeckter Form von der AUVA und der
KABEG im Klinikum umgesetzt werden soll, ist für die Versorgung der Kärntner
Bevölkerung sehr wichtig. Es garantiert den Anschluss Kärntens an die
Spitzenversorgung im Fach Traumatologie und Orthopädie”, beschreiben der Präsident
der Kärntner Ärztekammer, Dr. Markus Opriessnig, und der Sprecher der angestellten Ärztinnen und Ärzte, Kurienobmann und Vizepräsident Dr. Maximilian Miksch, den außerordentlich hohen Stellenwert dieses Projektes.
Standort Klinikum Klagenfurt
Der Standort auf dem Gelände des Klinikum Klagenfurt bringe die Garantie, dass für
schwerst verletzte Unfallopfer bei Bedarf Experten aus allen medizinischen Spezialfächern auf kurzem Wege verfügbar sind. Die Zusammenarbeit von Spezialisten aus allen
Abteilungen, die im Klinikum angesiedelt sind, erhöhe die Überlebens- und
Genesungschancen von Patientinnen und Patienten mit multiplen Verletzungen.
Dr. Miksch, der selbst im UKH beschäftigt ist, weist darauf hin, dass mit diesem Beschluss
auch eine spürbare Verunsicherung in der Belegschaft beseitigt wurde. “Hier arbeitet ein
hoch qualifiziertes Team, das 365 Tage im Jahr Patienten versorgt. Ohne das neue Projekt
hätte sich die Frage gestellt, wie es mit dem UKH am bestehenden Standort
weitergeht. Es wären hohe Investitionen notwendig.”
Rasche Umsetzung erhofft
Die Ärztekammer-Spitze mit Präsident Dr. Opriessnig und Kurienobmann Dr. Miksch
drückt abschließend die Hoffnung aus, dass das Projekt entschlossen in Angriff
genommen und im Zeitplan umgesetzt wird.







































