Und diesem Dialog werden – ähnlich dem Kärntner Sicherheitsgipfel – weitere folgen: „Wir haben die Verpflichtung und Verantwortung, uns für einschneidende Entwicklungen, die der Klimawandel mit sich bringt, bestmöglich vorzubereiten“, informieren LH Fellner und LR.in Lagger-Pöllinger über Gründung und Ziel des Kärntner Klimadialoges. „Wir brauchen Lösungen – und zwar in den unterschiedlichsten Bereichen“, ist der Landeshauptmann überzeugt. „Es geht um die Ausarbeitung konkreter Schutzkonzepte für gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche. Es geht aber auch um die Absicherung von infrastrukturellen Einrichtungen, der Trinkwasser- und Wasserversorgung sowie der landesweiten Energieversorgung.“
Erste Runde soll im Herbst stattfinden
Aktuell wird der erste Klimadialog koordiniert – er soll im September, spätestens im Oktober, stattfinden. „Wir beginnen nicht bei null, wir nutzen dabei unsere bereits vorhandenen Gremien – nämlich die Steuerungsgruppe mit den Regierungsmitgliedern sowie unseren Klimabeirat. Auf diesem Fundament aufbauend, wird der Klimadialog gemeinsam mit Fachleuten verschiedenster Disziplinen und unter federführender Mitwirkung von Klimaexperten initiiert. Mit dem Klimadialog holen wir zusätzliche Expertise an einen Tisch und richten den Blick ganz konkret darauf, wie wir Kärnten widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Extremwetter und anderen Folgen des Klimawandels machen, denn die Folgen des Klimawandels betreffen längst nicht mehr nur einzelne Bereiche, sondern reichen von Gesundheit und Pflege über Landwirtschaft und Arbeitswelt bis hin zu unserer Infrastruktur“, informiert der Landeshauptmann
Schutzmaßnahmen für alle Lebensbereiche
Für Fellner und Lagger-Pöllinger steht fest: „Wir werden in Kärnten nicht tatenlos zusehen, wie sich die Situation aufgrund von Hitzewellen und Extremwetter Jahr um Jahr verschärft und die unterschiedlichsten Bereiche unter Zugzwang bringt. Wir haben in Kärnten angesichts der Extremhitze als einen ersten Schritt bereits kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen umgesetzt – Investitionsförderung für Hitzeschutzprojekte in Kindergärten und Schulen; Förderzusagen für eine Klimaanlage in jedem Pflegeheim. Natürlich müssen viele weitere Schritte folgen. Nicht nur von der Politik“, so Fellner.
Von Wasserversorgung bis Städteplanung
Konkrete Beispiele: Es geht um flächendeckende Wasserversorgung; Schutz unserer Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen; Schutz unserer älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen; Schutz der Patientinnen und Patienten in Krankenanstalten; Sicherstellung der Produktion von landwirtschaftlichen Futter- und Nahrungsmitteln; Absicherung der Energieversorgung; Schutz von Bauarbeitern und Arbeitskräften, die im Freien schwere körperliche Arbeit verrichten müssen; nachhaltiges Bauen; sicherer Wohnraum; Entsiegelung; Städteplanung der Zukunft. – „Es gibt kaum einen Bereich unseres Lebens, der nicht von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist. Weiter abzuwarten, ist ein No-Go“, ist der Landeshauptmann überzeugt.
Information: Zum Kärntner Klimadialog werden auch Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich eingeladen sein.









































