Gänsegeier und Mönchsgeier kommen nur als Sommergäste zu uns, ihre Zahl hat durch Schutzprojekte in Kroatien, Italien und Frankreich in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Geier sind reine Aasfresser und ernähren sich von verendeten Haus- und Wildtieren auf unseren Almen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Tiergesundheit, in dem sie Kadaver schnell und effektiv entsorgen.
Über den Geier
Geier haben immer noch einen schlechten Ruf, da sie stets dann beobachtet werden können, wenn es zu einem Todesfall auf unseren Almen gekommen ist. Speziell in Gegenden, wo man zuvor viele Jahre keine Geier beobachten konnte, entstehen dadurch leider wieder Gerüchte, die Geier hätten mit dem Tod von Weidetieren zu tun.
Geier haben eine Flügelspannweite von fast 3 Metern und können hunderte Kilometer pro Tag zurücklegen.

Mag. Michael Knollseisen
Mag. Michael Knollseisen, gebürtiger Südtiroler, studierte an der Boku Wien Wildbiologie und war 20 Jahre lang für das Bartgeier-Wiederansiedelungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern zuständig. Er lebt seit 26 Jahren im Mölltal, seit 2008 bewirtschaftet er einen Bergerbauernhof in Mörtschach im Haupterwerb.
Musikalische Umrahmung
Die Jagdhornbläsergruppe Poludnig empfängt die Besucher standesgemäß bereits um 17:30 Uhr, welche die Atmosphäre der Veranstaltung perfekt unterstreicht.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Kärntner Jägerschaft, zu der die „nichtjagdliche“ Öffentlichkeit ausdrücklich herzlich eingeladen ist.
Zur Veranstaltung
Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr
GailtalMuseum, Schloss Möderndorf, Hermagor
Infos: 04282/3060, www.gailtalmuseum.at
Der Förderverein des GailtalMuseums freut sich auf zahlreiche Besucher:innen!








































