Fast 40 Prozent weniger Pension
„Frauen leisten so viel! Sie arbeiten, kümmern sich um ihre Kinder, pflegen ihre Angehörigen und engagieren sich in zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Trotzdem bekommen Frauen in Kärnten fast 40 Prozent weniger Pension ausgezahlt – das ist ungerecht. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. In typischen Frauenberufen wird weniger verdient und Frauen erhalten für die gleiche Arbeit oft weniger bezahlt als Männer. Und die Care-Arbeit wird nicht angemessen entlohnt. Solange Männer über Rahmenbedingungen entscheiden, die hauptsächlich Frauen betreffen, wird sich daran nichts ändern. Das müssen wir ändern, und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen. Denn Frauen verdienen so viel mehr – auch in der Pension.“
985 Euro weniger im Monat
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Martina Gabriel, unterstreicht die Dringlichkeit: „Ein Unterschied von 985 Euro pro Monat ist eine massive ökonomische Benachteiligung. Den betroffenen Kärntnerinnen fehlen monatlich fast 1.000 Euro für die Deckung der Lebenshaltungskosten. Wir müssen unbezahlte Sorgearbeit fair aufteilen, um diese eklatante Pensionslücke nachhaltig zu schließen.“









































