Festlicher Auftakt für das Bachmann-Jubiläumsjahr in Hermagor

Hermagor -

Am 9. Mai 2026 wurde in der Ingeborg-Bachmann-Passage das Jubiläumsjahr zu Ehren der bedeutenden Schriftstellerin Ingeborg Bachmann eröffnet.

Leopold Astner, Doris Moser, Irmgard Hartlieb, Irmgard Janschitz, Karl Tillian, Hannes Burgstaller und Wolfgang Wallner

Der Verein Bachmann Junior Preis rund um Initiatorin Irmgard Janschitz gestaltete gemeinsam mit der Stadtgemeinde Hermagor eine stimmungsvolle Präsentation des begehbaren Gedichts „Heimweg“ in der Ingeborg-Bachmann-Passage, die am Welt-Frauentag 2024 im Zentrum Hermagors anlässlich des 50. Todestages von Ingeborg Bachmann (1926 – 1973) als bleibende Erinnerung an die berühmte Kärntner Schriftstellerin zwischen Raiffeisenbank und Apotheke eröffnet wurde. Die von der Obervellacher Malerin Inge Lasser in Anlehnung an den Titel „Wohin aber gehen wir?“ künstlerisch gestalteten Schilder dokumentieren diese würdige Namensgebung unübersehbar. An der West-Fassade des Raiffeisengebäudes wurde darüberhinaus auch eine „Ingeborg Bachmann Gedenkbank“ positioniert.

„Heimweg“

Die künstlerische und literarische Inszenierung, nun erweitert um das begehbare Gedicht „Heimweg“, setzt in der Passage ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und würdigt Bachmanns enge Verbindung zur Region.

Irmgard Janschitz

Zahlreiche Ehrengäste begrüßt

Irmgard Janschitz begrüßte zahlreiche Gäste aus Kultur, Politik und Bildung, darunter Mag. Dr. Doris Moser, Hermagors Bürgermeister DI Leopold Astner, die anwesenden Stadt- und Gemeinderäte, Clusterleiter Dr. Andreas Schuller, Schriftsteller Engelbert Obernosterer, Raiffeisen Dir. Hans Rogi, GailtalMuseums Kustos Siegi Kogler mit Gattin, Künstlerin Inge Lasser, Leiterin des Gailtaler Kulturkreises Silvia Urbanz uvm.

In ihren Grußworten lud Irmgard Janschitz auch zu den weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr ein und betonte die Bedeutung der Jugend für Literatur und Sprache.

Bürgermeister DI Leopold Astner

Bachmanns Worte als Zeichen für Frieden

Bürgermeister Astner erinnerte mit dem Zitat „Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht“ an die letzten Kriegstage sowie an Ingeborg Bachmanns enge Verbindung zu Obervellach und dem Gailtal.

Mag. Dr. Doris Moser

Doris Moser von der Alpen-Adria-Universität gab den Besuchern eindrucksvolle Einblicke in Leben und Werk der Schriftstellerin. Sie zeichnete Bachmanns Weg von Kärnten über das Studium in Wien bis hin zu ihrer internationalen Bedeutung als Literatin nach.

Gedicht „Heimweg“ als sichtbares Zeichen der Erinnerung

Alma Petschacher und Jakob Waldner, beide BRG Hermagor

Den emotionalen Höhepunkt bildete die Lesung des Gedichts „Heimweg“ durch Schüler des BRG Hermagor. Für die musikalische Umrahmung sorgten Silksonic & friends: Silke Neuwirth, Enya Neuwirth, Emma Lopez und Sonja Jenul an Saxophon, Piano und Cajón.

Das Gedicht „Heimweg“ wurde feierlich präsentiert und ziert nun die Passage

Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung des Bachmann-Jubiläumsjahres in die Ingeborg-Bachmann-Passage

Blumen und langanhaltender Applaus rundeten die gelungene Auftaktveranstaltung des Bachmann-Jubiläumsjahres ab.

Impressionen: