Glaube ans große Geld wird zum Albtraum: Pensionist (71) verliert sechsstelligen Betrag

Bezirk Spittal an der Drau -

Lukrative Gewinnmöglichkeit oder finanzieller Albtraum? Für einen 71-jährigen Mann aus dem Bezirk Spittal an der Drau wurde eine vermeintliche Geldanlage zur teuren Falle. Betrüger überzeugten ihn zu zahlreichen Überweisungen und erlangten sogar vollständigen Zugriff auf seinen Laptop. Der Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich.

Ein vermeintlicher Anlageberater überzeugte den 71-Jährigen zu zahlreichen Überweisungen – der Schaden liegt im sechsstelligen Eurobereich

Aufmerksam auf die bislang unbekannten Täter dürfte der 71-Jährige durch eine Werbeeinschaltung geworden sein. Darin wurden unter Einbindung prominenter Personen vermeintlich lukrative Geldanlagen beworben. Bereits am darauffolgenden Tag nahm die Täterschaft telefonisch Kontakt mit dem Mann auf und gab sich als Anlageberater aus.

Mehr als zehn Überweisungen

In weiterer Folge kam es über mehrere Telefonnummern und einen Messengerdienst zu einer intensiven Kommunikation. Die Täter traten dabei äußerst bestimmt auf und konnten den 71-Jährigen schließlich dazu bewegen, ihnen vollständigen Zugriff auf seinen Laptop zu gewähren. Anschließend wurden mehr als zehn Überweisungen durchgeführt, informiert die Polizei. Dabei setzten die Täter den Mann unter Druck und veranlassten ihn, die Transaktionen mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung zu bestätigen.

Geld floss auch auf ausländische Konten

Teilweise wurden die Geldbeträge auf ausländische Konten überwiesen. Weitere Überweisungen gingen auf Konten, über die das Geld anschließend in Kryptowährungen umgewandelt werden konnte, heißt es weiter.  Der Betrug ereignete sich im Zeitraum von Juli 2026 bis 7. August 2026. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand dem 71-Jährigen ein Schaden im sechsstelligen Eurobereich. Die Ermittlungen nach der bislang unbekannten Täterschaft laufen.