Betriebe zeigen wirtschaftliche Vielfalt der Region
Die Besuchsreihe führte zu mehreren Unternehmen, die exemplarisch für die wirtschaftliche Bandbreite Oberkärntens stehen.Erste Station war die Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH in Dellach im Drautal. Das Unternehmen produziert CO₂-neutrale Großbehälter für Industrie, Logistik und Abfallwirtschaft und beschäftigt rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Anschließend besuchten die Wirtschaftsvertreter die Weissenseer Holz-System-Bau GmbH in Greifenburg. Der traditionsreiche Betrieb mit rund 50 Beschäftigten ist auf nachhaltigen Holzbau spezialisiert und gilt als wichtiger Impulsgeber für regionale Wertschöpfung.
Den Abschluss bildete die APO Fruchtsäfte GmbH in Millstatt. Das Familienunternehmen in dritter Generation ist stark regional verankert und produziert hochwertige Fruchtsäfte für den heimischen Markt.
Bürokratieabbau als zentrale Forderung der Wirtschaft
Im Rahmen der Gespräche betonte WKÖ-Präsidentin Schultz die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen: „Gerade solche Betriebe zeigen, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind – nicht abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag. Wenn Prozesse einfacher werden und Planungssicherheit gegeben ist, können genau diese Unternehmen ihre Stärke noch besser ausspielen.“ WKK-Präsident Mandl sprach sich insbesondere für weniger bürokratische Hürden aus: „Unsere Betriebe brauchen vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr unternehmerischen Spielraum. Gerade jetzt ist es wichtig, Hürden abzubauen, Verfahren zu vereinfachen und den Unternehmen wieder Luft zum Arbeiten zu geben.“









































