Regionale Wirtschaft im Fokus: WKÖ-Präsidentin Schultz besucht Betriebe in Oberkärnten

Kärnten -

Bei ihrem ersten offiziellen Besuch in Kärnten hat WKÖ-Präsidentin Martha Schultz gemeinsam mit WKK-Präsident Jürgen Mandl mehrere Betriebe im Bezirk Spittal an der Drau besucht. Ziel der Tour war es, sich ein direktes Bild von der wirtschaftlichen Lage und Vielfalt in der Region Oberkärnten zu machen sowie den Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort zu intensivieren.

Mit ihrem ersten offiziellen Besuch in Kärnten hat WKÖ-Präsidentin Martha Schultz ein klares Signal für die Bedeutung der Regionen gesetzt

Schultz betonte dabei die Bedeutung der regionalen Wirtschaftsstruktur: „Was hier auffällt, ist die enorme Bandbreite – vom Industriebetrieb bis zum familiengeführten Unternehmen. Diese Vielfalt macht Regionen wie Oberkärnten wirtschaftlich widerstandsfähig und zeigt, wie viel Substanz im Standort steckt.“

Betriebe zeigen wirtschaftliche Vielfalt der Region

Die Besuchsreihe führte zu mehreren Unternehmen, die exemplarisch für die wirtschaftliche Bandbreite Oberkärntens stehen.Erste Station war die Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH in Dellach im Drautal. Das Unternehmen produziert CO₂-neutrale Großbehälter für Industrie, Logistik und Abfallwirtschaft und beschäftigt rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Anschließend besuchten die Wirtschaftsvertreter die Weissenseer Holz-System-Bau GmbH in Greifenburg. Der traditionsreiche Betrieb mit rund 50 Beschäftigten ist auf nachhaltigen Holzbau spezialisiert und gilt als wichtiger Impulsgeber für regionale Wertschöpfung.

Den Abschluss bildete die APO Fruchtsäfte GmbH in Millstatt. Das Familienunternehmen in dritter Generation ist stark regional verankert und produziert hochwertige Fruchtsäfte für den heimischen Markt.

Bürokratieabbau als zentrale Forderung der Wirtschaft

Im Rahmen der Gespräche betonte WKÖ-Präsidentin Schultz die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Unternehmen: „Gerade solche Betriebe zeigen, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen sind – nicht abstrakt, sondern ganz konkret im Alltag. Wenn Prozesse einfacher werden und Planungssicherheit gegeben ist, können genau diese Unternehmen ihre Stärke noch besser ausspielen.“ WKK-Präsident Mandl sprach sich insbesondere für weniger bürokratische Hürden aus: „Unsere Betriebe brauchen vor allem eines: weniger Bürokratie und mehr unternehmerischen Spielraum. Gerade jetzt ist es wichtig, Hürden abzubauen, Verfahren zu vereinfachen und den Unternehmen wieder Luft zum Arbeiten zu geben.“