Rauchgeruch auch in Kärnten wahrnehmbar
Der Südwind transportiert den Rauch der Waldbrände bis nach Kärnten. Bereits in der Nacht auf Sonntag gingen bei der Landeswarn- und Alarmzentrale mehrere Notrufe aus der Bevölkerung wegen wahrgenommenen Rauchgeruchsein. Daraufhin nahm der Bereitschaftsdienst noch in der Nacht Kontakt mit den zuständigen Behörden in Friaul auf. Die Luftgüte in Kärnten wird laufend überwacht. Nach aktuellem Stand seien hierzulande keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich.

Löschflugzeuge kommen erneut zum Weißensee
Die Unterstützung aus Kärnten geht unterdessen weiter: Auch am Montag, 17. August, werden italienische Löschflugzeuge zwischen 8 und 13 Uhr Wasser aus dem Weißensee aufnehmen, um die Löscharbeiten in Friaul zu unterstützen. Wie lange die Wasserentnahmen noch notwendig sein werden, ist derzeit nicht absehbar. Bereits am Sonntag waren die Maschinen am Weißensee im Einsatz. Polizei, Wasserrettung, Wasserdienst, Feuerwehr, Gemeinde und Behörden sorgen seit Tagen gemeinsam dafür, dass die Wasseraufnahme der Löschflugzeuge sicher und möglichst ungehindert durchgeführt werden kann.
Laufender Austausch mit Friaul
Zwischen Kärnten und den zuständigen Stellen in Friaul besteht weiterhin enger Kontakt. Katastrophenschutzreferent LH Daniel Fellner dankt allen Einsatzkräften, die seit Tagen die Wasserentnahmen am Weißensee ermöglichen und damit die Brandbekämpfung im benachbarten Italien unterstützen. Die weitere Entwicklung der Waldbrände sowie die Rauch- und Luftgütesituation werden laufend beobachtet.








































