Brand von Anwohnern entdeckt
Das Feuer brach am Donnerstag gegen 13:15 Uhr im Ortsteil Zedlach im Gemeindegebiet von Matrei aus. Mehrere Anwohner bemerkten die Flammen und verständigten über den Notruf die Leitstelle Tirol. Die Crew des Polizeihubschraubers „Libelle“ führte gemeinsam mit der Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Matrei umgehend einen Erkundungsflug durch, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilt.
Löscharbeiten im unwegsamen Gelände
Aufgrund des unwegsamen Geländes gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig, heißt es seitens der Polizei. Deshalb wurden zahlreiche weitere Einsatzkräfte und Einsatzmittel nachalarmiert. Bis etwa 17:00 Uhr hatte sich der Waldbrand auf eine Fläche von rund 250 bis 350 Quadratmetern ausgedehnt. Wie der Bezirksfeuerwehrverband Lienz mitteilt, waren schließlich rund 500 Quadratmeter Waldfläche vom Brand betroffen.
170 Feuerwehrleute im Einsatz
An den Löscharbeiten waren rund 170 Feuerwehrleute der Feuerwehren Matrei in Osttirol, Virgen, Prägraten am Großvenediger, Nikolsdorf, Huben und Kals am Großglockner mit 22 Fahrzeugen beteiligt. Zusätzlich standen vier Löschhubschrauber – darunter zwei Polizeihubschrauber sowie zwei Hubschrauber privater Unternehmen – im Einsatz. Unterstützung kam auch von örtlichen Landwirten, die mit Traktoren und Güllefässern die Löschwasserversorgung sowie die Einsatzlogistik sicherstellten.

„Brand aus“ am Abend
Noch am Donnerstagabend, gegen 19:40 Uhr, konnte die Feuerwehr schließlich „Brand aus“ geben. Im Anschluss wurde die Brandstelle mit einer Polizeidrohne und einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine Glutnester mehr festgestellt werden. Die Ursache des Waldbrandes ist derzeit noch unbekannt.









































