


Erfrischender Mix
Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstag wir heuer feiern, verbrachte viele entscheidende Tage ihrer Jugend im Gailtal. Diese prägende Zeit inspirierte sie zu zahlreichen Werken, darunter auch das Gedicht „Ich“. Das Gedicht spiegelt ihre unverwechselbare Haltung und ihr Streben nach Unabhängigkeit wider. Im Rahmen der vierten Ausgabe des Gailtaler Literaturfrühstücks waren Autorinnen und Autoren eingeladen, ihre Gedanken und Texte zu diesem Werk zu präsentieren.
„Sklaverei ertrag ich nicht. Ich bin immer ich.
Will mich irgend etwas beugen. Lieber breche ich.
Kommt des Schicksals Härte. Oder Menschenmacht.
Hier, so bin ich und so bleib ich. Und so bleib ich bis zur letzten Kraft.
Darum bin ich stets nur eines. Ich bin immer ich.
Steige ich, so steige ich hoch. Falle ich, so falle ich ganz.“
Live-Autoren
Die literarischen Kostproben dazu, präsentiert von Insgesamt 10 Autorinnen und Autoren aller Altersgruppen, waren eine wertvoll erfreuliche und erfrischende Bestätigung dafür, dass Bachmann-Literatur längst zeitlos geworden ist, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen globalen Geschehnisse. Wunderbar, dass das auch im Empfinden unserer Jugend bereits punktgenau so angekommen ist. Gelesen haben: Lena Hohenwarter (15), Sieglinde Jank, Christine Weeber, Christine Ploner, Laura Zoller, Gerlinde Kraiger, Sylvia Urbanz (Leiterin des Gailtaler Literaturkreises), Sabrina Gaber, Sabrina Jäger und Alfred Woschitz, Präsident des Kärntner Schriftsteller:innen-Verbandes.
Ehrengäste
Bürgermeister DI Leopold Astner, Stadtrat Ing.Wolfgang Wallner, Kustos Mag. Siegfried Kogler, Pädagogin Mag.Doris Lasser, Galeristin Judith Walker, Künstlerin Inge Lasser Prim. Dr. Christina Hohenwarter, Alpenverein-Urgestein Dr. Hermann Verderber, Amtsleiter i.R. Kurt Thelesklaf.


Bildergalerie:


































































