„Frieden und Demokratie müssen täglich verteidigt werden“
Landeshauptmann Daniel Fellner würdigte in seiner Ansprache die Bereitschaft der jungen Soldatinnen und Soldaten, Verantwortung für die Sicherheit und Verteidigung Österreichs zu übernehmen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Kulisse der Veranstaltung. „Es ist ein beeindruckendes Bild: der Radlberg, die Reißeckgruppe und davor die geballte Kraft der Rekruten, des Bundesheeres und des Ehrenamts“, sagte Fellner und bezog dabei auch die anwesenden Vereine und Einsatzorganisationen mit ein. „Frieden, Demokratie und freie Wahlen sind keine Selbstverständlichkeit und müssen täglich aufs Neue verteidigt werden“, erklärte Fellner. Mit Stolz richtete er seine Worte an die Rekruten – unter ihnen befand sich auch sein eigener Sohn.

Verteidigungsfähigkeit wieder stärken
Der Kärntner Militärkommandant Brigadier Philipp Eder hob die Bedeutung eines leistungsfähigen Bundesheeres hervor. Nach Jahren der Einsparungen sei man nun wieder in der Lage, die notwendige Verteidigungsfähigkeit Österreichs aufzubauen. Eder appellierte an die jungen Soldaten, auch nach dem Grundwehrdienst eine weitere Verbindung zum Bundesheer in Betracht zu ziehen – etwa durch eine Tätigkeit im Kader oder in der Miliz. Besonders die Milizübungen seien für die Einsatzbereitschaft des Heeres von großer Bedeutung. Auch die von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung des Wehrdienstes sprach der Militärkommandant an. Diese sei ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit des Landes.

Feierliche Zeremonie
Für die besinnlichen Worte im Rahmen der Angelobung sorgten die Militärgeistlichen Anselm Michael Kassin und Johannes Hülser. Die Gelöbnisformel wurde vom Militärkommandanten persönlich verlesen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Oberst Dietmar Pranter sowie der Trachtenkapelle Lind. Auch die Feuerwehren, Traditionsträger, die Landjugend und zahlreiche Vereine aus der Region wirkten an der Veranstaltung mit und verliehen der Zeremonie einen festlichen Charakter.










































