Literatur im Dialog mit der Kunst
Unter der einfühlsamen Moderation der Kunsthistorikerin, Kulturjournalistin und Literaturmoderatorin Mag. Gabriele Russwurm-Biró stand das diesjährige Literaturfrühstück wieder ganz im Zeichen des Austausches zwischen Literatur und bildender Kunst. Die Lesungen orientierten sich – wie bereits in den vergangenen Jahren – an der aktuellen Ausstellung im Museum des Nötscher Kreises und boten vielfältige literarische Zugänge zu den gezeigten Werken.
Der Vorsitzende des Kärntner Schriftsteller:innenverbandes, Alfred Woschitz, begrüßte die zahlreich erschienenen Autoren sowie das interessierte Publikum und freute sich über die große Resonanz der traditionsreichen Veranstaltung.




Vielfältige Stimmen begeisterten das Publikum
Mit ihren Texten sorgten Martina Kircher, Sabrina Gaber, Edmund Huditz, Dagmar Chechak, Betty Quast, Silke Tebel-Haas (Baden-Württemberg/Labientschach), Sieglind Demus, Johannes Tosin, Nina Herlitschka, die ein Gedicht – gemeinsam verfasst mit Norbert Kröll – vortrug, sowie Alfred Woschitz für abwechslungsreiche literarische Momente.
Eine besondere Bereicherung war der Beitrag der jungen Liane, die spontan ein Gedicht zum Thema verfasst hatte und dem Publikum inklusive musikalischer Begleitung durch Mutter Reut Regev präsentierte.

Musikalische Akzente mit internationalem Flair
Für den musikalischen Rahmen sorgte eben die in Israel geborene Jazz-Posaunistin und Komponistin Reut Regev, die gemeinsam mit ihrer Tochter Liane nach Nötsch gekommen war. Die musikalische Begleitung verlieh den Lesungen eine besondere Atmosphäre und unterstrich eindrucksvoll die Verbindung zwischen Musik und Literatur. Der gemeinsame Auftritt von Mutter und Tochter – Gedicht und Improvisation – wurde vom Publikum mit großem Applaus aufgenommen.
Wertschätzung für Kunst und Kultur
Grußworte überbrachte Bürgermeister Ing. Alfred Altersberger, der der gesamten Veranstaltung beiwohnte und damit seine Verbundenheit mit dem kulturellen Leben der Marktgemeinde unterstrich.
Den Abschluss gestaltete traditionell Hausherrin und Kunsthüterin Hermine Wiegele, die sich bei allen Mitwirkenden bedankte. Seit vielen Jahren schafft sie im Wiegele-Haus einen Ort, an dem bildende Kunst, Literatur und Musik auf besondere Weise zusammenfinden und Künstler ebenso wie Besucher herzlich willkommen sind.
Der Vormittag klang bei kühlen Erfrischungen, frischem Gebäck und Aufstrichen im Garten des Wiegele-Hauses gemütlich aus.







































































