Hintergrund
Vor 55 Jahren, im Jahr 1971, hat die Republik Österreich diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufgenommen.
Alnässlich des China-Jahres 2026 präsentiert das GailtalMuseum Kunstwerke aus den ländlichen Regionen des Reiches der Mitte. Malereien, Stickkunst und Objekte, die in Kärnten noch nie zu sehen waren.
Die heutige chinesische Bauernmalerei wurzelt in der traditionellen chinesischen Volkskunst. Der Reichtum der Volkskultur bietet ihr wie ein Kaleidoskop folgende Facetten: Wand- und Tempelmalerei, Bilder für Haus und Küche, Scherenschnitt und Schattenspiel, Neujahrsholzschnitte, Stickerei, Tonfiguren sowie Glücksbringer aus Stoff.
Besonders prägend für die chinesische Bauernmalerei sind die sogenannten Neujahrsbilder. Zum chinesischen Mondneujahr verwandelt sich das ganze ländliche China in eine einzige Galerie. Ein weiterer Quell der Bauernmalerei mit dem jeder Bauer täglich konfrontiert ist, sind die chinesischen Stickereien. Die Symbole der Stickkunst kehren in der Bauermalerei wieder. Wechselwirkungen ergeben sich auch zu den im Dorf hergestellten Tonfiguren und der bäuerlichen Keramik.
Eröffnung



An der feierlichen Ausstellungs-Eröffnung nahm am 03. September 2026 eine hochrangige Delegation der Chinesichen Botschaft aus Wien teil, die BH Dr. Heinz Pansi im sommerlich sonnigen Schlosshof des GailtalMuseums herzlich begrüßen konnte. Namentlich waren mit Botschaftsrat Xuan Wang und ÖGCF Generalsekretärin Mag.a Hongbin Kaminski-Zhang auch Attache Yuxuan Wang in Begleitung weiterer Botschafts-Mitarbeiter nach Möderndorf gekommen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die europaweit bekannte chinesische Solo-Cellistin Jiang Jing Gatke, die ursprünglich vor etwa 40 Jahren zum Musik-Studium nach Wien kam.
Impressionen:
Die Ausstellung ist bis Ende Oktober 2026 zu sehen.
Prädikat: überaus sehenswert!
































































