Aufgewachsen in Hermagor, gemeinsam mit ihren zwei Geschwistern, ist das Gailtal für sie bis heute Heimat im tiefsten Sinn des Wortes. Auch wenn sie mittlerweile in Klagenfurt lebt, bleibt die Verbundenheit stark – nicht zuletzt durch ihre Familie. Besonders dankbar ist sie ihrer Mutter Brigitte Scheurer in Waidegg, die ihr das Studium ermöglicht und sie mit einer positiven Lebenseinstellung geprägt hat. Ein Satz begleitet Corinna seit ihrer Kindheit: „Fröhlich sein und Gutes tun.“ Diese Worte sind tief in ihrem Herzen verankert und prägen sowohl ihr privates Leben als auch ihren beruflichen Weg.

Mit Wertschätzung führen
In ihrer Arbeit zählt für sie nicht, welche Position jemand hat, sondern wie man anderen Menschen begegnet: mit Respekt, Wertschätzung und Menschlichkeit. „Ich bin überzeugt, dass man besonders viel bewegen kann, wenn man seine Arbeit mit Herz, Begeisterung und Überzeugung ausübt“, sagt sie. Oft seien es die kleinen Begegnungen, die ein Leben bereichern und in Erinnerung bleiben. Kinder und Jugendliche lernen vor allem durch das, was Erwachsene ihnen vorleben – diesen Grundsatz trägt sie täglich in ihre Arbeit.
Dank an Team und Jugendliche
Ein großes Anliegen ist ihr, ihrem Team zu danken. „Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, den gegenseitigen Austausch und die gemeinsamen Herausforderungen konnte ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln. Humor ist dabei ein wichtiger Begleiter, der zeigt, wie wertvoll ein positives Miteinander ist.“ Ebenso dankt sie den Kindern und Jugendlichen, die sie auf ihrem Weg begleiten darf. Jeder von ihnen bringe einzigartige Stärken und Potenziale mit. „Es ist ein großes Privileg, zu sehen, wie junge Menschen über sich hinauswachsen und ihren eigenen Weg finden.“

Nie aufgeben – auch in schwierigen Phasen
Ein zentraler Grundsatz ihrer pädagogischen Haltung ist es, Kinder und Jugendliche auch in schwierigen Phasen niemals aufzugeben. Geduld, Ausdauer und eine wertschätzende Haltung hätten sich immer wieder ausgezahlt. Besonders dann, wenn der Fokus auf den individuellen Stärken liege, könnten positive Entwicklungen entstehen. Diese Erfahrungen haben ihr gezeigt, wie wichtig es ist, an die Fähigkeiten jedes Kindes zu glauben und es kontinuierlich zu begleiten – auch dann, wenn Fortschritte zunächst nicht sichtbar sind. So bleibt für Corinna Schabus das Gailtal nicht nur der Ort ihrer Wurzeln, sondern auch jene Kraftquelle, aus der sie ihre Haltung, ihre Menschlichkeit und ihren Weg schöpft – getragen von der Familie, die sie geprägt hat.










































