Natur, Abenteuer und Wissen vereint: Neue Glocknerwiesen-Erlebniswelt begeistert Familien

Großglockner Hochalpenstraße -

Mit der neuen Ausstellung „Erlebniswelt Glocknerwiesen – Zwischen Gletschereis und Blütenmeer“ und dem neuen HIGH FIVE Spielplatz rund um den Apollofalter gibt es am Schöneck entlang der Großglockner Hochalpenstraße zwei neue Angebote für Familien, Naturinteressierte und alle, die die alpine Landschaft mit neuen Augen entdecken möchten.

Robert Lindner (Direktor Haus der Natur), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), LRin Marika Lagger-Pöllinger (Nationalparkreferentin, Land Kärnten), Prof. Eberhard Stüber (Ehrenpräsident Naturschutzbund Österreich), LH aD Wilfried Haslauer (Aufsichtsratsvorsitzender Großglockner Hochalpenstraßen AG), Roman Dachsberger (Ausstellungsgestalter, Leerzeichen OG) und Martin Lackner (Bürgermeister Heiligenblut am Großglockner)

Bei der feierlichen Eröffnung nahmen Kärntens Nationalpark-Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Vertreter der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG), des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten sowie des Hauses der Natur Salzburg teil. Zahlreiche Ehrengäste begleiteten die Eröffnung – ebenso wie Kinder aus dem Kärntner Mölltal, die als wichtigste „Testpersonen“ bei der Entwicklung des Projekts eingebunden waren.

Glocknerwiesen erlebbar gemacht

Die Glocknerwiesen zählen zu den besonders artenreichen und zugleich empfindlichen Lebensräumen entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Die neue Ausstellung macht die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt dieser hochalpinen Wiesen auf anschauliche und interaktive Weise erlebbar. Besucher erfahren, wie Pflanzen und Tiere mit den besonderen Bedingungen des Hochgebirges umgehen und welche Bedeutung traditionelle Bewirtschaftung und Klimaforschung für den Erhalt dieser Lebensräume haben. Im Mittelpunkt stehen die Anpassungsstrategien der Pflanzen an kurze Vegetationszeiten, starke Temperaturschwankungen, Wind und intensive Sonneneinstrahlung. Mit Mitmachstationen, Licht- und Klangelementen sowie unterschiedlichen Perspektiven lädt die Ausstellung dazu ein, die Glocknerwiesen bei Tag und Nacht neu zu entdecken. Die Inhalte wurden so gestaltet, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene spielerisch Wissen über die alpine Natur erwerben können.

Apollofalter-Spielplatz verbindet Bewegung und Naturwissen

Direkt neben der Ausstellung ergänzt der neue HIGH FIVE Spielplatz „Apollofalter“ das Angebot am Schöneck. Der seltene und besonders schützenswerte Schmetterling steht im Mittelpunkt der Gestaltung. Der Spielplatz orientiert sich am Lebensweg des Apollofalters – vom Ei über die Raupe und die Puppe bis zum fertigen Schmetterling. Eine große Spielskulptur in Form eines Apollofalters bildet das Zentrum der Anlage. Kletterelemente, Netze, Rutschen sowie Sitz- und Ruhebereiche verbinden Bewegung mit Naturvermittlung. An verschiedenen Stationen erfahren Kinder, welche Pflanzen der Apollofalter benötigt, wie seine Entwicklung verläuft und warum artenreiche Bergwiesen für sein Überleben unverzichtbar sind.

Kinder aus dem Mölltal beim neuen HIGH FIVE Spielplatz „Apollofalter” (c) grossglockner.at/Franz Neumayr

Neues Erlebnisangebot entlang der Großglockner Hochalpenstraße

Der Apollofalter ist neben Steinbock, Steinadler, Murmeltier und Alpenhummel das fünfte Tier der HIGH FIVE Erlebniswelten entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Die fünf Tiere stehen stellvertretend für die besonderen Lebensräume des Hochgebirges und begleiten Familien auf ihrer Entdeckungsreise durch die Natur. Begleitend wurden auch neue Hörspielfolgen produziert, in denen die HIGH FIVE Tiere spannende Geschichten rund um ihre Lebensräume erzählen. Ergänzt wird das Angebot durch ein eigens komponiertes HIGH FIVE Lied, das Kinder zum Mitsingen und Mittanzen einlädt. Damit können Familien die Geschichten der Tiere auch nach ihrem Besuch weiter erleben.

Zusammenarbeit für erfolgreiche Naturvermittlung

Die neue Erlebniswelt entstand in enger Zusammenarbeit mit fachlichen Partnern wie dem Haus der Natur Salzburgund dem Nationalpark Hohe Tauern Kärnten. Deren naturwissenschaftliches und pädagogisches Fachwissen floss wesentlich in die Entwicklung der Inhalte ein. Für die Konzeption und Gestaltung waren Martina Berger („Nägel mit Köpfen“) und Roman Dachsberger („Leerzeichen OG“) verantwortlich. Ziel war es, die Natur nicht künstlich nachzubilden, sondern durch interaktive und sinnliche Vermittlungsformen einen Zugang zu den echten Lebensräumen zu schaffen.