Lebensweg geprägt von Sport und Anpassung
Klaus Feistritzer verlor im Alter von drei Jahren im elterlichen Betrieb durch einen Unfall seine rechte Hand. Dadurch musste er früh lernen, Alltags- und Lebenssituationen anders zu bewältigen und große Willensstärke zu entwickeln. Aufgewachsen in einem sportlichen Umfeld, war Sport stets ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Da sich die Prothetik erst über die letzten Jahrzehnte stark weiterentwickelt hat, stand ihm in der Kindheit und Jugend nur eine einfache Versorgung mit Holz-, Eisen- und Kunststoffprothesen zur Verfügung. Erst Mitte der 1990er-Jahre erhielt er eine erste bewegliche Myoprothese, was neue Möglichkeiten eröffnete.
Erfolgreiche Sportkarriere im Behindertensport
Parallel entwickelte sich Feistritzer im Behindertensport weiter und war unter anderem im Villacher Sitzfußball aktiv. Dort gewann er zwei Gold- und eine Silbermedaille bei Staatsmeisterschaften. In dieser Zeit begann auch die Zusammenarbeit mit Wolfgang Dabernig im Rennradsport, wo er mit einem adaptierten Rennrad bei österreichischen Staatsmeisterschaften an den Start ging. Im Laufe der Jahre folgten zahlreiche weitere sportliche Aktivitäten, für die jeweils spezielle Prothesen entwickelt wurden – darunter für Schwimmen, Eisklettern, Bouldern, Eishockey, Kajakfahren und Skifahren. Gemeinsam mit seinem Orthopädietechniker Robert Maier aus Klagenfurt entstanden so viele individuelle Lösungen, für deren langjährige Unterstützung er sich ausdrücklich bedankt. Heute verbringt Klaus Feistritzer viel Zeit mit seiner Familie, seiner Partnerin Nicole Suntinger und seinen drei Töchtern. Sport bleibt weiterhin ein wichtiger Teil seines Lebens, insbesondere Telemark-Skifahren und Radfahren.
Speziallösung für mehr Sicherheit am Rad
Um ihm künftig wieder sichere Fahrten mit dem Mountainbike und Rennrad zu ermöglichen, entschieden sich Radlwolf und Michi Kurz kurzfristig, die Anschaffung eines speziellen Fahrradaufsatzes für seinen Sportschaft zu unterstützen. Die Prothese stammt von einem Hersteller aus den Niederlanden und soll eine deutliche Verbesserung der Mobilität im Alltag und beim Sport bringen.

Große Unterstützung
Die Finanzierung der Spezialprothese wird durch die Spende von Michael Kurz und Wolfgang Dabernig maßgeblich unterstützt. Zusätzlich kamen weitere Spenden zusammen: Hermine und Helmut Einetter (Tischlerei Einetter, Kötschach) sammelten bei einer Feier 1.500 Euro, weitere 800 Euro stammen aus der Auflösung des Kontos der ehemaligen Hasslacher Werkskapelle.









































