EU verschärft Bargeldregeln: Das ändert sich ab 2027

Österreich/ EU -

Um den Kampf gegen Geldwäsche zu verstärken, hat die EU im Mai 2024 ein neues Geldwäschepaket beschlossen, das ab dem 10. Juli 2027 in Kraft treten wird. Auch Bargeldzahlungen werden dabei künftig strengeren Beschränkungen unterliegen. Alle wichtigen Informationen dazu erfährst du hier.

Die EU verschärft die Regeln zur Geldwäschebekämpfung und führt ab 2027 unter anderem strengere Bargeldgrenzen sowie erweiterte Kontrollpflichten ein

Eine wesentliche Neuerung, die künftig viele Menschen betreffen wird, ist die EU-weit geltende Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro. Diese Grenze gilt insbesondere für gewerbliche Zahlungen, etwa beim Kauf von Immobilien oder Autos. Wichtig ist dabei: Private Geschäfte zwischen Privatpersonen sind von dieser Regelung ausgenommen.

Strengere Regeln ab 3.000 Euro

Ab Sommer kommenden Jahres gelten auch bei Barzahlungen ab 3.000 Euro strengere Vorschriften. Um die Nachvollziehbarkeit bei Bedarf zu gewährleisten, müssen in solchen Fällen die Daten der Käufer erfasst werden. Zusätzlich werden die Kontrollen verschärft: Kryptoanbieter, Banken und Immobilienfirmen sind künftig dazu verpflichtet, ihre Kunden genauer zu überprüfen und verdächtige Transaktionen zu melden.