Neue Betrugsmasche im Namen der ASFINAG
In den aktuellen Fällen erhalten Betroffene eine Nachricht, in der behauptet wird, sie seien bei der Nutzung der Autobahn ohne gültige digitale Vignette erwischt worden. Zur „außergerichtlichen Klärung“ wird die Zahlung einer angeblichen Ersatzmaut angeboten.
Druck durch Drohungen
Die E-Mail wirkt bewusst glaubwürdig und enthält einen Link zu einem gefälschten Zahlungsportal. Dort sollen Betroffene ihre Daten eingeben, um die vermeintliche Strafe zu begleichen. Zusätzlich wird mit einer Anzeige bei der Behörde und hohen Geldstrafen gedroht, falls keine Zahlung erfolgt. Gleichzeitig wird ein auffallend niedriger Betrag von rund 12,36 Euro genannt, der Opfer zum schnellen Handeln verleiten soll.

Woran sich die Fälschung erkennen lässt
Bei genauerer Betrachtung gibt es mehrere klare Hinweise auf einen Betrug:
- Die ASFINAG versendet keine E-Mails über angebliche Vignettenverstöße
- Eine Ersatzmaut wird nicht per Online-Portal, sondern direkt und auf anderem Weg abgewickelt
- Die verwendete Internetadresse unterscheidet sich deutlich von der offiziellen Seite asfinag.at
- Der Absendername wirkt offiziell, die tatsächliche E-Mail-Adresse hat jedoch keinen Bezug zur ASFINAG
- Die angeblich geforderte Ersatzmaut ist deutlich niedriger als die tatsächlichen Beträge
Was Betroffene tun sollten
Wer bereits Daten eingegeben oder eine verdächtige E-Mail geöffnet hat, sollte schnell handeln:
- Kreditkartenanbieter sofort kontaktieren und Karte gegebenenfalls sperren lassen
- Kontobewegungen in den folgenden Tagen genau beobachten
- Verdächtige Aktivitäten sofort melden
- Beweise wie E-Mails oder Screenshots sichern
- Anzeige bei der Polizei erstatten









































