AMS-Zahlen zeigen Handlungsbedarf
Kärnten verzeichnet im Bundesländervergleich mit 17.674 Arbeitslosen (inkl. Schulungsteilnehmer:innen) ein Plus von 0,6 Prozent auch im Juli den geringsten Anstiegder Arbeitslosigkeit. Dennoch weist die aktuelle AMS-Statistik dringenden Handlungsbedarf auf: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um 4 Prozent auf 2.589 Personen und die Zahl der Arbeitslosen über 50 Jahre ist um 3,1 Prozent auf 5.568 Personen gestiegen.
Weiterbildung als Schlüssel
„Natürlich lassen sich die Gründe für den Jobverlust nicht ausschließlich auf den vermehrten Einsatz Künstlicher Intelligenz zurückführen, aber die immer schneller fortschreitende Technologie spielt ohne Zweifel eine große Rolle. Sie hat bereits viele Bereiche der Arbeitswelt von Grund auf verändert. Vom Büro bis zur Pflege gibt es kaum eine Branche, in der KI kein Thema ist“, sagt der AK-Präsident. Das wirft natürlich die Frage auf, wie sich all diese Technologien sinnvoll in die Arbeitsprozesseintegrieren lassen, ohne dass sie Menschen komplett ersetzen. Goach: „Unsere Antwort: Nur mit Weiterbildung und Qualifizierung. Damit so viele Menschen wie möglich mithalten und wieder aktiv am Arbeitsleben teilnehmen können, ist eine umfassende Qualifizierungsoffensive unumgänglich genauso wie die Finanzierung von weiteren Förderprogrammen zur Wiedereingliederung.“
Wissen bringt weiter
Die Arbeiterkammer Kärnten bietet ihren Mitgliedern über die AK-Akademie kostenfreie und maßgeschneiderte Kurse. Das Spektrum reicht von Angeboten in den Bereichen Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bis hin zu branchenspezifischen Erfordernissen, etwa im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich. Pro Jahr stehen ungefähr 800 Kurse zur Auswahl. Alle Weiterbildungsangebote auf einen Blick: ak-akademie.at









































