Effekte auf Beschäftigung und Wachstum
Mandl betont, dass eine Senkung der Lohnnebenkosten nicht nur die Betriebe entlaste, sondern auch positive Effekte auf Beschäftigung und Wachstum haben könne. „Wenn Arbeit günstiger wird, profitieren letztlich auch der Standort und die Beschäftigten“, so Mandl. Die Wirtschaft habe sich seit längerem klar für diesen Schritt ausgesprochen, da Österreich im internationalen Vergleich zu den Ländern mit den höchsten Lohnnebenkosten zähle. „Ein Prozentpunkt Absenkung ist zweifelsohne nicht der ganz große Wurf, aber angesichts der budgetären Gesamtsituation und vielfältiger Herausforderungen ist der Bundesregierung für dieses Signal Respekt zu zollen“, so Mandl.
Kritik an der Gegenfinanzierung
Kritisch sieht Mandl jedoch die vorgesehene Gegenfinanzierung innerhalb der Wirtschaft. Diese dämpfe die entlastende Wirkung und sei ein klarer Wermutstropfen der Reform. „Entscheidend wird sein, dass unter dem Strich eine echte Entlastung bei den Betrieben ankommt“, hält Mandl fest. Insgesamt sei die Maßnahme aber ein notwendiger erster Schritt, dem weitere Reformen folgen müssten, um den Standort nachhaltig zu stärken.









































