Pkw-Insassen am häufigsten betroffen
Die größte Opfergruppe waren im bisherigen Jahresverlauf Pkw-Insassen. Insgesamt kamen sechs Menschen in einem Auto bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die weiteren Todesopfer verteilten sich auf andere Verkehrsteilnehmergruppen. Der VCÖ weist darauf hin, dass sich die Entwicklung der vergangenen Jahre insgesamt besorgniserregend zeigt.
Deutlicher Anstieg im zweiten Halbjahr der Vorjahre
Besonders auffällig ist laut VCÖ-Analyse die Entwicklung der vergangenen drei Jahre: Zwischen 2023 und 2025 gab es im zweiten Halbjahr in Kärnten insgesamt deutlich mehr Verkehrstote als im ersten Halbjahr. Konkret kamen in diesem Zeitraum 63 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, um 29 mehr als in den jeweils ersten Jahreshälften.
Forderung nach Maßnahmen bei Tempo und Ablenkung
Der VCÖ sieht vor allem zu hohes Tempo und Ablenkung als zentrale Unfallursachen. Eine Reduktion der Geschwindigkeit könne sowohl die Unfallgefahr als auch die Schwere von Unfällen deutlich verringern. Daher spricht sich die Organisation für mehr Tempo-30-Zonen im Ortsgebiet sowie niedrigere Geschwindigkeiten auf Freilandstraßen aus. Zusätzlich wird eine Ausweitung von Tempokontrollen auf Gemeindeebene gefordert, um die Einhaltung der Regeln besser durchzusetzen.
Fokus auf Ablenkung und Prävention
Neben dem Tempo sei auch die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr entscheidend. Der VCÖ fordert deshalb strengere Maßnahmen gegen Handy am Steuer, etwa die Aufnahme ins Vormerksystem sowie den Einsatz sogenannter „Handy-Blitzer“. Ergänzend betont die Organisation die Bedeutung präventiver Maßnahmen wie den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radinfrastruktur, um die Verkehrssicherheit langfristig zu erhöhen.








































