Neuerliche Aktion gegen Alkohol am Steuer

Kärnten - Werden die Trinker denn gar nicht g´scheiter? Wenn man sich schon Werte antrinken muss, die jenseits der Grenze des Guten sind, sollte man wenigstens soviel Hirn besitzen und sich nicht hinters Steuer setzen. Von Freitag auf Samstag fand wieder eine landesweite Aktion statt und die Bilanz ist wieder einmal erschreckend!

Muss das sein? Im alkoholisierten Zustand sollte man nicht mehr hinters Steuer!
Nachdem vom vergangenen Mittwoch auf Donnerstag (wir berichteten) eine Aktion „Scharf“ stattfand, ging die Exekutive am Wochenende erneut gegen Alko-Lenker vor. Die Aufstellung lässt einem die Haare zu Berge stehen!

Doppelt so viel

Wie zu erwarten, wurden am Wochenende mehr als doppelt so viele Scheine abgenommen. 26 Fahrlizenzen wurden eingezogen, 12 Mindestalkoholisierungen beim Lenken festgestellt, zwei Personen verweigerten den Alkotest und insgesamt 68 Übertretungen nach der StVO und dem KFG wurden angezeigt. Rund 125 Organmandate wurden in dieser Nacht eingehoben.

Härtere Strafen?

Mit einem Alkoholgehalt von 0,8 bis 1,2 Promille droht eine Geldstrafe von 800 bis 3.700 Euro. Der Schein wird für einen Monat entzogen. Bei erstmaliger Übertretung gibt es ein Verkehrscoaching. Mindestens vier Monate „scheinlos“ ist man, wenn man 1,2 bis 1,6 Promille in der Blutbahn hat. Die Geldstrafe kann von 1.200 bis 4.400 Euro reichen. Außerdem wird der Täter zu einer Nachschulung verpflichtet. Ab einem Alkoholspiegel von über 1,6 Promille im Blut (dazu zählt auch die Verweigerung der Untersuchung der Atemluft) drohen Geldstrafen bis zu 5.900 Euro, ein Führerscheinentzug von mindestens sechs Monate, eine Verkehrspsychologische Nachschulung, ein amtsärztliches Gutachten sowie eine Standard-Nachschulung. Sind diese Strafen hart genug? Anscheinend hielten sie die 26 Alko-Lenker vom vergangenen Wochenende nicht davon ab, sich betrunken hinters Steuer zu setzen!