Lange Schlangen und leere Tanks
Besonders in Grenzregionen wie Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland zeigen sich die Folgen: Tankstellen berichten von leeren Zapfsäulen und genervten Autofahrern. An vielen Stationen, etwa in Sveti Jurij oder Ravne, war Diesel bereits Stunden nach Lieferung ausverkauft. Selbst für die Einheimischen wird das Tanken immer schwieriger, da die Vorräte rasch aufgebraucht sind.
Kein genereller Mangel, nur logistische Engpässe
Die Regierung betont: Es gibt keinen Treibstoffmangel. Staatliche Lager und Notfallreserven sind gefüllt. Das Problem liegt in der extrem gestiegenen Nachfrage durch den grenzüberschreitenden Tanktourismus, die das Verteilungssystem überlastet hat.
Militär unterstützt beim Nachschub
Um die Versorgung zu sichern, werden nun die slowenischen Streitkräfte beim Transport von Diesel und Benzin eingesetzt. Tankstellen, vor allem von Petrol, sollen schneller beliefert werden. Auch der Schienenverkehr erhält Vorrang für Treibstofflieferungen.
Tanken nur noch mit Geduld
Für alle, die aktuell nach Slowenien fahren, gilt: Genügend Zeit einplanen und sich auf die neue 50-Liter-Grenze einstellen. Die Situation soll sich in den kommenden Tagen durch die Mengenbeschränkungen und die Unterstützung des Militärs stabilisieren.








































