815 Hektar verbrannt
Die Waldbrände in der Region Friaul-Julisch Venetien haben in den vergangenen Tagen große Flächen verwüstet. Rund 815 Hektar Wald und Hochwiesen sind bislang den Flammen zum Opfer gefallen. Mehr als 700 Einsatzkräfte standen innerhalb von zehn Tagen im Einsatz.
Auch der Weissensee wurde dabei zu einem wichtigen Teil der grenzüberschreitenden Hilfe. Italienische Canadair-Löschflugzeuge und Air-Tractor-Maschinen konnten dort Löschwasser aufnehmen und anschließend zu den Brandgebieten zurückkehren.
45 Wasserentnahmen
Insgesamt erfolgten 45 Wasserentnahmen aus dem Weissensee. Damit die Flugmanöver sicher durchgeführt werden konnten, wurde der Aufnahmebereich in der Seemitte zwischen Mühlzipf und Paterzipf mit Bojen und Einsatzbooten abgesichert. Für Boote, Wassersportler und Schwimmer galt dort während der Entnahmen eine Sperrzone.
Täglicher Einsatz am Weissensee

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche Einsatzorganisationen. Täglich waren rund 18 Personen am Weissensee im Einsatz, um die Wasserentnahmen abzusichern und den Betrieb zu koordinieren. Beteiligt waren unter anderem der Katastrophenschutz des Landes Kärnten, die Bezirkshauptmannschaft Spittal, die Gemeinde Weissensee, Feuerwehren, Polizei und Wasserrettung.
Vorerst keine weiteren Entnahmen
Mit dem aktuellen Stand vom 20. August wird der Dreiländer-Hilfseinsatz vorerst ausgesetzt. Grund dafür sind die fortschreitenden Löscharbeiten sowie prognostizierte nachhaltige Niederschläge in Friaul. Damit finden derzeit keine weiteren Wasserentnahmen aus dem Weissensee statt.









































