35 Ukraine-Kinder sagen Danke für unbeschwerte Tage im Gailtal

Kötschach- Mauthen -

Seit fast drei Wochen verbringen 35 Kinder und Jugendliche aus dem Kriegsgebiet der Ostukraine gemeinsam mit ihren Begleitpersonen unbeschwerte Tage im Alpenvereinscamp in Mauthen. Fernab von Bombenalarm und Krieg dürfen sie im Gailtal Sicherheit, Gemeinschaft und vor allem ein Stück Normalität erleben.

Ein besonderer Abend der Begegnung: Die ukrainischen Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Begleitern, Initiatoren und Unterstützern in der Thurner Säge
Am Donnerstagabend wurde in der Thurner Säge in Kötschach-Mauthen gemeinsam mit den zahlreichen Unterstützern des Ukraine-Camps zu einem besonderen Abend geladen. Die ukrainischen Frauen bereiteten für ihre Gastgeber und Unterstützer ein traditionelles Essen aus ihrer Heimat zu. Aufgetischt wurden Borschtsch, Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree und Salaten sowie Palatschinken. Für die Kinder und Jugendlichen wurde der Abend zu einem weiteren schönen Erlebnis während ihres Aufenthalts im Gailtal.

Botschafter zu Gast in Kötschach-Mauthen

Unter den Gästen konnte auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Dr. Vasyl Khymynets, begrüßt werden. Mit dabei waren außerdem Kiwanis-Governor Dr. Max Böhler mit seiner Frau, Vertreter des Kiwanis Club Gailtal mit Präsident Mathias Gucher und weiterer Kiwanis Clubs aus den Nachbarregionen, Soroptimist Club Hermagor, sowie zahlreiche Unterstützer aus der heimischen Wirtschaft. Auch die Bürgermeister Josef Zoppoth aus Kötschach-Mauthen und Leopold Astner aus Hermagor-Pressegger See sowie WK-Bezirksstellenobmann Hannes Stattmann waren der Einladung gefolgt. Unter den Unternehmern, die das Projekt unterstützen, war unter anderem Christian Sölle von Sölle Sport in Tröpolach vertreten.

Hoher Besuch beim Ukraine-Camp: Botschafter Dr. Vasyl Khymynets gemeinsam mit Initiatoren und Unterstützern des Hilfsprojektes
Bgm. Leopold Astner(Stadtgemeinde Hermagor- Pressegger See, der ukrainische Botschafter Dr. Vasyl Khymynets und Unternehmer Christian Sölle
Ein Stück ukrainische Heimat im Gailtal: Traditioneller Borschtsch durfte beim gemeinsamen Abend nicht fehlen
Ein Dankeschön aus der Ukraine: Violetta Sukhanova überreichte den Hauptinitiatoren und Unterstützern kleine Erinnerungen aus ihrer Heimat

Ein Dankeschön aus der Ukraine

Eine besondere Rolle während des gesamten Camps spielen auch Violetta Sukhanova und ihr Team,  die die ukrainischen Gäste während ihres Aufenthalts begleiten und unterstützen. Sukhanova richtete an diesem Abend im Namen der ukrainischen Gruppe persönliche Dankesworte an all jene, die den Kindern diese drei Wochen im Gailtal ermöglichen. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte sie  den Hauptinitiatoren und Unterstützern Ingo Ortner und Martina Ranner, Governor Max Böhler sowie Anna Thurner kleine Geschenke aus der Ukraine.

Gastfreundschaft in der Thurner Säge

Ein besonderer Dank galt Anna Thurner, die den ukrainischen Frauen ihre Küche zum Kochen zur Verfügung stellte und die Räumlichkeiten der Thurner Säge kostenlos für das gemeinsame Essen öffnete. Großer Dank erging darüber hinaus an die beteiligten Kiwanis Clubs, Unternehmen und zahlreichen privaten Unterstützer, die mit ihren Beiträgen das Ukraine-Camp ermöglichen.

Unbeschwerte Tage fernab vom Krieg

Für die 35 Kinder und Jugendlichen bedeutet der Aufenthalt weit mehr als Ferien.Ausflüge, Sport, gemeinsame Unternehmungen und viele schöne Begegnungen lassen für einige Zeit den schwierigen Alltag in ihrer vom Krieg geprägten Heimat in den Hintergrund rücken. Vor allem aber dürfen sie hier eines: unbeschwerte Tage in Sicherheit verbringen und einfach Kinder sein.

Bildergalerie: