
Grenzenlos schneller helfen im Notfall
Ausgezeichnet wurde ein grenzüberschreitendes Zivilschutzabkommen Kärntens mit den Regionen Friaul-Julisch Venetien und Veneto, welches im April 2025 in Venedig unterzeichnet wurde. Ziel des Abkommens war es, die Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz noch weiter zu stärken. Ein Schwerpunkt darin war beispielsweise die Etablierung eines innovativen Systems zur direkten Weiterleitung von Anrufen zwischen den 112-Leitstellen in Friaul-Julisch Venetien und Kärnten. Notrufe in der Grenzregion kommen so noch rascher bei der dafür zuständigen Leitstelle an. „Dadurch kann Hilfe im Ernstfall schneller organisiert werden, ein entscheidender Vorteil, wenn jede Minute zählt“, so Landeshauptmann Fellner. So könne beispielsweise auch bei Waldbränden oder Naturkatastrophen noch schneller und besser geholfen werden, ergänzt der Katastrophenschutzreferent des Landes Kärnten.
Auszeichnung für grenzüberschreitende Projekte in Brüssel überreicht
Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und zeichnet besonders erfolgreiche grenzüberschreitende Projekte in Europa aus. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen des EVTZ-Plattformtreffens von 9. bis 11. Juni 2026 in Brüssel statt. Am vergangenen Montag überreichte die Direktorin des EVTZ Euregio Senza Confini, Sandra Sodini, den Preis persönlich an Landeshauptmann Daniel Fellner in der Kärntner Landesregierung.
Zweite europäische Auszeichnung
Für den EVTZ Euregio Senza Confini ist es bereits die zweite europäische Auszeichnung innerhalb weniger Jahre. Bereits 2023 konnte der Verbund mit dem Projekt SCET NET (Senza Confini Education and Training Network) einen dritten Platz beim Interreg Slam Wettbewerb erzielen. „Die Auszeichnungen zeigen eindrucksvoll das Potenzial grenzüberschreitender Zusammenarbeit und ihre Bedeutung für die Menschen in der Region und darüber hinaus“, betont Fellner.









































