Wirtschaftslandesrat Schuschnig besucht Gailtaler Speckbauer Johannes Smole

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St. Stefan im Gailtal -

Ob Gailtaler Speck, Hauswürstel oder frische Fleischspezialitäten – bei Johannes Smole in St. Stefan im Gailtal stehen regionale Qualität und traditionelles Fleischerhandwerk im Mittelpunkt. Besonders mit seinem Gailtaler Speck hat sich der Betrieb längst auch über die Region hinaus einen Namen gemacht. Wie viel Handwerk, Regionalität und Leidenschaft hinter dem Unternehmen stecken, davon konnte sich kürzlich auch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig bei einem Betriebsbesuch persönlich überzeugen.

Bürgermeister Ronny Rull, Johannes Smole und Sebastian Schuschnig

„Betriebe wie jener von Johannes Smole zeigen, wie viel Qualität, handwerkliches Können und unternehmerischer Einsatz in unseren Regionen stecken. Hier werden hochwertige heimische Lebensmittel produziert und direkt vermarktet. Das stärkt die regionale Versorgung und sorgt dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, betont Schuschnig.

Von der Aufzucht bis zur Verarbeitung

Seit Johannes Smole 2003 den landwirtschaftlichen Hof seiner Großmutter übernommen hat, ist daraus ein erfolgreicher Familienbetrieb gewachsen. Viele Produktionsschritte finden direkt vor Ort statt – von der Aufzucht der Tiere über die Schlachtung bis hin zur Verarbeitung des Fleisches. Die Fleisch- und Wurstspezialitäten werden anschließend im hauseigenen Hofladen sowie über ausgewählte Handels- und Gastronomiebetriebe angeboten.

Mehr Sichtbarkeit für regionale Qualität

Um Betriebe wie diesen zu fördern, unterstützt das Land Kärnten Nahversorger gezielt mit dem „Nahversorgerbonus“. Auch der Familienbetrieb Smole konnte bereits von dieser Förderung profitieren. Im Zuge seines Besuches übergab Schuschnig den Inhabern nun eine kärntenweit einheitliche Präsentationstafel, mit der regionale Spezialitäten und Angebote noch besser sichtbar gemacht werden können.

Stärkung der regionalen Nahversorgung

Der „Nahversorgerbonus“ wurde 2020 auf Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrat Schuschnig ins Leben gerufen, um der zunehmenden Schließung regionaler Nahversorger entgegenzuwirken. Betriebe erhalten dabei bis zu 6.000 Euro Unterstützung, davon 4.000 Euro als Entlastungsbonus für Fixkosten oder Investitionen und weitere 2.000 Euro in Form von Marketingleistungen des Genusslands Kärnten. Seit der Einführung wurden bereits über zwei Millionen Euro ausbezahlt und damit rund 360 Arbeitsplätze in ganz Kärnten abgesichert.

Unterstützung wird weiter ausgebaut

Wie groß der Bedarf an dieser Unterstützung ist, zeigt die anhaltend hohe Nachfrage. Bereits im Juni dieses Jahres war der Fördertopf ausgeschöpft. „Deshalb haben wir das Budget von ursprünglich 400.000 Euro auf insgesamt 600.000 Euro aufgestockt“, erklärt Schuschnig und unterstreicht abschließend: „Unsere Nahversorger sind ein wichtiger Bestandteil der regionalen Versorgungssicherheit und der heimischen Wirtschaftsstruktur. Sie bieten den Menschen hochwertige Produkte aus ihrer unmittelbaren Umgebung und tragen wesentlich zur Lebensqualität in unseren Gemeinden bei. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, diese Betriebe zu unterstützen und ihre Zukunft abzusichern.“