Inspirierende Begegnung mit der Kunst
Unter dem Motto „Zeitprägungen“ lud Alfred Woschitz, Vorsitzender des Kärntner Schriftsteller:innen-Verbandes (KSV), zum traditionellen literarischen Diskurs ein, der den Abschluss der Jahresausstellung bildete. Die Autoren Sabrina Gaber, Mario Rausch, Martina Kircher sowie Betty Quast ließen sich von den Bildern Theodor Herzmanskys und dessen freundschaftlicher Beziehung zu den Malern des Nötscher Kreises inspirieren. Ihre Gedanken und Reflexionen kleideten sie in eigens verfasste Texte, die erstmals im Museum präsentiert wurden.
Theodor Herzmansky und seine Zeit
Kuratorin Mag. Sigrid Diewald hatte mit der diesjährigen Ausstellung die Bedeutung Herzmanskys für die Kunstgeschichte des Gailtals beleuchtet. Der 1900 im böhmischen Königsgrätz geborene Künstler fand durch Anton Koligs Malschule in Nötsch wichtige Impulse für seine Entwicklung. Ab 1921 verbrachte er regelmäßig längere Aufenthalte im Gailtal und pflegte zeitlebens freundschaftliche Beziehungen zu den Künstlern des Nötscher Kreises, insbesondere zu Anton Kolig und Franz Wiegele. 1929 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Prag, wo er unter dem Namen Bohdan Herzmanský einen konstruktivistischen Stil entwickelte.



Literatur im musikalischen Dialog
Für die musikalische Umrahmung sorgten Percussionist Gernot Schwantner an der Handpan und Violonistin Alma Portič. Ihre Beiträge verliehen den Lesungen einen besonderen Rahmen und verbanden Literatur und Musik zu einem stimmungsvollen Gesamterlebnis.
Bürgermeister Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger freute sich in seinen Grußworten über die zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde, die vom künstlerischen Interesse der Einwohner zeugen, Organisator Alfred Woschitz führte durchs Programm. Sein Dank galt der Familie Wiegele, den Mitwirkenden und dem Team des Museums des Nötscher Kreises. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein klang die Veranstaltung aus.












































