Alles Bachmann! Literatur trifft auf Kreativität

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Hermagor -

Mit einem facettenreichen Kulturabend würdigte der Bundesschulcluster Hermagor den 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann. Schüler verschiedener Schulstufen machten die Werke der Kärntner Schriftstellerin mit Literatur, Musik, Schauspiel und bildender Kunst auf vielfältige Weise erlebbar.

Vorfreude auf einen inspirierenden Abend: Dr. Hermann Verderber, Irmgard Janschitz, Clusterleiter Dr. Andreas Schuller, Organisatorin Doris Lasser und Bgm. DI Leopold Astner

Ein Abend voller Worte und Emotionen

Unter dem Titel „Alles Bachmann!“ wurde im Bundesschulcluster Hermagor deutlich, wie lebendig Literatur sein kann, wenn junge Menschen sie auf ihre eigene Weise entdecken und interpretieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Clusterleiter Dr. Andreas Schuller und Organisatorin Prof. Doris Lasser, die die Gäste zu diesem besonderen schulübergreifenden Kulturprojekt begrüßten.

Jugendliche der HLW Klassen 2HW, 3HW sowie die 6a und 6b des BRG hatten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften intensiv mit dem Leben und Werk der Kärntner Autorin auseinandergesetzt. Das Ergebnis war ein abwechslungsreiches Programm, das unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander verband und Bachmanns Texte in einem neuen Licht erscheinen ließ.

Von der Zitate-Collage bis zur Bühnenperformance

Die Schüler präsentierten eine Galerie mit kreativen Arbeiten, eine Zitate-Collage und eigene Texte. Lesungen, musikalische Beiträge und szenische Darstellungen zeigten, wie unterschiedlich sich die Gedankenwelt der Schriftstellerin erschließen lässt. Auch Fotografie und bildende Kunst fanden ihren Platz im Programm.

Neben literarischen Texten wie „Gestundete Zeit“ und „Ich weiß keine bessere Welt“ standen unter anderem die Vertonung „Wie soll ich mich nennen?“, die szenische Darstellung „Reklame“ sowie die musikalische Lesung „Wenn wir deine Worte sprechen“ auf dem Programm. Mit viel Engagement und Kreativität gelang es den Jugendlichen, die Sprache und Themen Ingeborg Bachmanns auf persönliche Weise zu interpretieren.

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Ein würdiger Blick auf eine große Kärntnerin

Das Projekt machte deutlich, dass Bachmanns Literatur auch hundert Jahre nach ihrer Geburt nichts von ihrer Ausdruckskraft verloren hat. Die Verbindung von Sprache, Musik und darstellender Kunst eröffnete neue Zugänge zu ihrem Werk und bot zugleich den jungen Mitwirkenden eine Bühne für ihre eigenen Ideen und Talente.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Bürgermeister DI Leopold Astner, die Literaten Irmgard Janschitz und Engelbert Obernosterer sowie Alberta Werba und weitere Kulturinteressierte. Gemeinsam erlebten sie einen Abend, der die kreative Vielfalt der Schüler ebenso in den Mittelpunkt stellte wie das literarische Erbe einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen Kärntens.

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