Eingliederungs­beihilfen für Gemeinden stärken den Arbeitsmarkt

Kärnten -

Im Jahr 2020 flossen 625.000 Euro, um insgesamt 134 arbeitsmarktferne Personen in den Gemeinden wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.


„Langzeitarbeitslose und ältere Personen ohne Beschäftigung haben es in vielerlei Hinsicht schwer: Sie sind nicht nur finanziell am Limit, ein Leben ohne Job nagt auch am Selbstbewusstsein und scheint oft hoffnungslos. Hier setzen die Eingliederungsbeihilfen für Gemeinden und gemeindenahe Einrichtungen an: Sie haben das Ziel, arbeitsmarktferne Personen durch gezielte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen damit Perspektiven zu geben.

Die Maßnahmen sind dabei auf die Zielgruppen langzeitarbeitslose Frauen unter 50 Jahren sowie Arbeitslose ab 50 Jahren und begünstigte Behinderte gerichtet“, erläutert Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner.

134 wieder in Beschäftigung gebracht

Die Eingliederungsbeihilfen für Gemeinden und gemeindenahe Einrichtungen sind Teil des Territorialen Beschäftigungspaktes für Kärnten (TEP), der seit Jahren erfolgreich zur Stärkung des Kärntner Arbeitsmarktes beiträgt. „Diese und alle weiteren Maßnahmen, die das Land Kärnten gemeinsam mit dem AMS Kärnten gezielt zur nachhaltigen Reintegration von Arbeitslosen sowie zur Qualifizierung und Unterstützung der Kärntner Bevölkerung setzt, sorgen für Lebensqualität in allen Kärntner Regionen. Wir bringen Menschen in Beschäftigung und sichern ihnen sinnstiftende Arbeit“, betont Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig.

Im Jahr 2020 wurden aus Mitteln des Gemeindereferates 625.000 Euro für regionale Arbeitsmarktmaßnahmen zur Verfügung gestellt, wobei davon für begünstigte Behinderte ein Fördervolumen in der Höhe von 100.000 Euro und für das Projekt „Burgenbau Friesach“ 125.000 Euro reserviert wurden. Insgesamt konnten damit 134 Personen in Beschäftigung gebracht werden.

Mehrere Bereiche werden gefördert

Gefördert werden alle öffentlichen und gemeinnützigen Tätigkeiten wie Ortsbild- und Landschaftspflege, Kinder und Seniorenbetreuung und Kunst und Kultur. Darüber hinaus wird das Projekt „Burgenbau Friesach“ unterstützt, um die Attraktivität der Baustelle weiter zu heben und den begonnenen Weg der Stärkung der regionalen Arbeitsplatzschaffung erfolgreich fortsetzen zu können Fellner: „Die verfügbaren Mittel für 2020 wurden laut Berichtsakt ausgeschöpft, es wurden damit mehr als 110 Anträge aus verschiedenen Gemeinden abgewickelt.

Wir freuen uns, dass wir – trotz der angespannten Situation durch Corona – dieses wichtige Projekt für Menschen wir Gemeinden fortsetzen können und auch für 2021 Mittel für Eingliederungsbeihilfen veranschlagt haben“.

Quelle: 5min.at